sprache deutsch
sprache english
» Zum Merkzettel
0 Artikel
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


 Startseite » Umwelt  » Umweltbereiche  » Energie 
Ambivalenzen der Bioenergie und Grenzen des Ordnungs- und Förderrechts
Downloadgröße:
ca. 206 kb

Ambivalenzen der Bioenergie und Grenzen des Ordnungs- und Förderrechts

35 Seiten · 5,34 EUR
(09. April 2014)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Der folgende Beitrag behandelt kritisch den generellen Rahmen der Klimapolitik und sodann die rechtliche Steuerung der Vor- und Nachteile von Bioenergie, die eingangs erörtert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der kritischen Betrachtung des geltenden Steuerungsregimes mit Fokus auf den sog. Nachhaltigkeitsverordnungen im Strom-, Kraftstoff- und Wärmebereich, die den Anspruch haben, ein global wirksames Ambivalenzmanagement zu leisten. Zunächst werden die unions- und nationalrechtlichen Fördermechanismen für Bioenergie in den unterschiedlichen Energiesektoren dargestellt und danach erörtert, wie das geltende Recht versucht, dadurch entstehende Risiken und Nachteile einer verstärkten energetischen Biomassenutzung zu regulieren. Dies geschieht im Wesentlichen durch ordnungsrechtlich formulierte Nachhaltigkeitskriterien, die über ein privatwirtschaftlich installiertes Zertifizierungssystem kontrolliert und durchgesetzt werden sollen. Diese Form der Steuerung bringt verschiedene Grundprobleme wie Rebound- und Verlagerungseffekte mit sich, denen sodann nachgegangen wird. Jene Probleme sind in gewisser Weise paradigmatisch für die Energie- und Klimaproblematik – sowie für viele andere Nachhaltigkeitsprobleme – insgesamt. Zuletzt wird versucht, mit einem Governance-Neuentwurf deutlich zu machen, dass nur eine grundsätzliche Umkehr in der Regulierung der Energiemärkte – weg von der einzelfallbezogenen, hin zu einer mengenbezogenen Steuerung – eine wirkliche Nachhaltigkeitswende (nicht nur) für die Bioenergie mit sich bringen könnte.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Neue technische Perspektiven erneuerbarer Energien und ihre politisch-rechtliche Verarbeitung
Nadine Austel, Felix Ekardt, Mária Húst'avová, Simon P. Philipps (Hg.):
Neue technische Perspektiven erneuerbarer Energien und ihre politisch-rechtliche Verarbeitung
the authors
Dr.  Bettina Hennig
Bettina Hennig

Rechtsanwältin in einer auf das Energierecht und das Recht der erneuerbaren Energien spezialisierten Kanzlei in Berlin und Mitglied der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik.

[weitere Titel]
Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt
Felix Ekardt

LL.M., M.A., ist Jurist, Philosoph und Soziologe, Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik (www.nachhaltigkeit-gerechtigkeit-klima.de); ferner Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Juristische Fakultät/Universität Rostock und Leibniz-Wissenschaftscampus Phosphorforschung Rostock.

[weitere Titel]