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Monday, September 23, 2019
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Arbeitgeberforschung für
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Arbeitgeberforschung für "mehr Wachstum und Gerechtigkeit"?

Eine Analyse aktueller bildungspolitischer Interventionen der deutschen Wirtschaftsverbände am Beispiel des "Bildungsmonitors"

32 Seiten · 5,62 EUR
(März 2014)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Mit dem so genannten Bildungsmonitor, der seit dem Jahr 2004 jährlich erscheint und vom Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag des arbeitgeberfinanzierten Lobby-Think-Tanks Neue Soziale Marktwirtschaft erarbeitet wird, setzt sich Tobias Kaphegyi in seinem Aufsatz auseinander. Beim Bildungsmonitor handelt sich um einen in allen Medien breit rezipierten Forschungsbericht, der die Bildungssysteme der Bundesländer mittels eines Benchmarking-Verfahrens vergleicht. Das grundlegende Problem des Bildungsmonitors besteht nach Auffassung Kaphegyis darin, dass sich die Autoren und Autorinnen nicht an die Art des methodischen Aufbaus eines Benchmarkings halten. Dies führt dazu, dass die Indikatoren und Handlungsfelder im Bildungsmonitor aufgrund empirisch weitgehend unbestätigter Theorien und Vorstellungen einer angebotsorientierten Mainstream-Ökonomie zur Wachstumswirkung von Bildung ausgewählt und definiert werden. Bildung wird dabei auf den Inputfaktor Humankapitalbildung reduziert, dessen Verbesserung automatisch zu Verbesserungen beim Wirtschaftswachstum in den Bundes- ländern führen soll. Die Freizügigkeit von Studierenden und Beschäftigten wird dabei überhaupt nicht bedacht. Generell macht Kaphegyi beim Bildungsmonitor einen Mangel an kritisch-rationalem und wissenschaftlichem Vorgehen aus. So ist auch die Kernaussage, dass "gute Bildung" auch ohne Erhöhung der Bildungsausgaben möglich sei, von vornherein unlogisch konstruiert, da überhaupt keine Bedarfsberechnung für ein angemessen ausgestattetes Bildungssystem vorgenommen wird.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Bildungschancen und Verteilungsgerechtigkeit
Kai Eicker-Wolf, Gunter Quaißer, Ulrich Thöne (Hg.):
Bildungschancen und Verteilungsgerechtigkeit
the author
Tobias Kaphegyi
Tobias Kaphegyi

Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden- Württemberg in Villingen-Schwenningen, Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

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