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Auf dem Weg zur nachhaltigen Informationsgesellschaft
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Auf dem Weg zur nachhaltigen Informationsgesellschaft

15 Seiten · 2,95 EUR
(August 2006)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

In der Rede von der „Informationsgesellschaft“ kulminieren aktuelle Prognosen, denen zufolge schon im nächsten Jahrzehnt vier Fünftel der Arbeit aus Tätigkeiten bestehen, bei denen Daten Rohstoff, Werkzeug und Resultat sind. – Schon heute beträgt dieser Anteil mehr als 50 %: beraten, informieren, entwickeln, organisieren, vernetzen.

„Informationsgesellschaft“ wird bereits vielfach durch den Begriff „Wissensgesellschaft“ ersetzt. „Wissensgesellschaft“ soll verdeutlichen, dass die verarbeiteten Informationen, angeeignetes Wissen und Kompetenzen, Selbständigkeit und die Fähigkeit zum Umgang mit Unsicherheit in einer sich immer schneller verändern Umwelt zur entscheidenden Ressource der heutigen Dienstleistungsgesellschaft geworden sind.

Immaterielle Werte und der Umgang mit Wissen haben tatsächlich einen immer größeren Anteil an der Wertschöpfung. „Wissensgesellschaft“ beschreibt daher besser als „Informationsgesellschaft“ die neue Qualität dieser nachindustriellen Gesellschaft. Denn die Ansammlung von Informationen allein schafft noch keine Werte – erst deren Selektion, Einordnung und Verarbeitung bildet die Grundlage für Erkenntnisse, die langfristige Wirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft entfalten können. Dieses Wissen ist wiederum die Voraussetzung für eine nachhaltige Entscheidungsfindung, d.h. die sachgerechte Gewichtung aller wesentlichen Aspekte aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive. Aus einer integrierten Sichtweise ist weniger entscheidend, was technisch machbar ist, als vielmehr, was zu „gesellschaftlichem Wissen“ wird – durch die soziale Aneignung von Innovationen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Heinz Putzhammer
Heinz Putzhammer

1980 – 1998 Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft; 1998 Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes; 1999 Mitglied im Wirtschafts- und Sozialausschuss der EU; 2000 Mitglied Enquete-Kommission „Globalisierung“; 2001 Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung; 2001 Mitglied im Ethikrat; 2001 Regierungskommission Corporate Governance; 2001 Corporate Governance Kodex-Kommission; 2001 Mitglied der Unabhängigen Kommission „Zuwanderung“.