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Braucht die aktuelle Gesellschaft einen Gesellschaftsvertrag?
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Braucht die aktuelle Gesellschaft einen Gesellschaftsvertrag?

Der politische Neoliberalismus im Spiegel von John Locke und John Rawls

28 Seiten · 5,13 EUR
(28. Dezember 2011)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Im Beitrag von Jürgen Nordmann wird die grundlegende Frage gestellt: Braucht die aktuelle Gesellschaft einen Gesellschaftsvertrag? Jürgen Nordmann geht von dem Befund aus, dass sowohl der Wohlfahrtsstaat als auch das politische Projekt des Neoliberalismus legitimatorisch auf tönernen Füßen stehen, sofern man die Demokratie beim Wort nimmt. Nach seiner Auffassung verstößt das neoliberale Projekt gegen grundlegende Prinzipien des politischen Liberalismus. Über die Idee des Gesellschaftsvertrags koppelte der Vater des englischen Liberalismus, John Locke, den auch die Neoliberalen zu ihren Ahnen zählen, die Anerkennung der Ungleichheit der Besitzverhältnisse an einen ursprünglichen Akt der Zustimmung Aller. Das aktuelle Gesellschafts- und Machtssystem verzichtet nach Nordmann auf diese grundlegende gesellschaftsvertragliche Zustimmung. Mit einem Rückbezug auf John Locke und mit Anleihen bei John Rawls könnte ein neuer Gesellschaftsvertrag den liberalen Gesellschaften in den westlichen Demokratien einen Weg aus der neoliberal-oligarchischen Zwickmühle weisen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Gesellschaft! Welche Gesellschaft?
Walter Otto Ötsch, Katrin Hirte, Jürgen Nordmann (Hg.):
Gesellschaft! Welche Gesellschaft?
the author
Dr. Jürgen Nordmann

ICAE - Institut for Comprehensive Analysis of the Economy, Universität Linz

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