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Monday, June 17, 2019
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Creative Industries - eine antiökonomische Ökonomie?
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Creative Industries - eine antiökonomische Ökonomie?

17 Seiten · 2,94 EUR
(Juni 2011)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeberin:

Elfie Miklautz beschäftigt sich mit einem der dynamischsten Wirtschaftsbereiche moderner urbaner Ökonomien. So heterogen die Tätigkeitsfelder in den Creative Industries auch sind ? zählen doch Bildende Kunst, Literatur, Musik und Darstellende Kunst ebenso dazu wie Film, Fernsehen, Printmedien oder Werbung ? lassen sich doch typische Gemeinsamkeiten, die alle Bereiche kennzeichnen, identifizieren. Dazu gehören etwa hohe Fluktuationsraten, kleinteilige Strukturen, starker Konkurrenzdruck, schwankende Auftragslage, atypische Beschäftigungsformen, geringe Honorierung, lange Arbeitszeiten, diskontinuierliche Berufsverläufe, intrinsische Motivation und hohe Berufsidentifikation. Der Beitrag analysiert die Spezifika dieses Wirtschaftsbereichs ausgehend von Bourdieus Theorie sozialer Felder. Die typischen Kennzeichen der Arbeitsverhältnisse in den Creative Industries lassen sich auf dieser Basis als notwendige Widersprüche zwischen den dem Feld der Kunst einerseits, dem Feld der Wirtschaft andererseits immanenten Logiken begreifen, die in die Handlungsorientierungen der in diesem Bereich Tätigen eingehen. Kreativarbeit wird damit auch als Exempel für eine Analyse der Interdependenz sozialer, kultureller und ökonomischer Strukturenlesbar.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Sozioökonomie
Gertraude Mikl-Horke (Hg.):
Sozioökonomie
the author
Elfie Miklautz

ist außerordentliche Professorin am Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung der Wirtschaftsuniversität Wien. Forschungsschwerpunkte: Kulturtheorie und -soziologie, Material Culture Studies, Musikphänomenologie, Symboltheorien, Schenken als kulturelles Handeln, Tauschtheorien.