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Saturday, April 20, 2019
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Demokratie und Gewalt
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Demokratie und Gewalt

8 Seiten · 2,54 EUR
(März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Alle menschlichen Gesellschaften haben ihren Ursprung in der Gewalt. Seit dem Beginn historischer Aufzeichnungen sind Zusammenschlüsse von Menschengruppen in Sesshaftigkeit und politischer Organisation fast immer Folgen von Gewaltakten gewesen.

Darüber hinaus haben sich alle menschlichen Gesellschaften durch Gewaltanwendung am Leben erhalten. Zuweilen ist diese Gewalt eine verborgene, so wie es die Schlachthöfe sind, auf denen Jahr für Jahr Millionen Tiere getötet werden, damit Menschen sich dem Fleischgenuss hingeben können, ohne ihre Nahrung erjagen zu müssen. Zuweilen auch werden die Symbole jener Gewalt zur Schau gestellt wie die Uniformen, die von modernen Polizei- und Armeekräften getragen werden. Jedenfalls könnte ohne Gewaltandrohung irgendeiner Art keine menschliche Gesellschaft lange existieren.

Daher ist die sich in allen menschlichen Gesellschaften stellende Frage nicht die, ob es Gewalt geben sollte oder nicht, sondern wer unter welchen Bedingungen das Recht hat, Gewalt anzuwenden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
(Un)Gleichzeitigkeiten: Die demokratische Frage im 21. Jahrhundert
Andreas Langenohl, Jürgen Schraten (Hg.):
(Un)Gleichzeitigkeiten: Die demokratische Frage im 21. Jahrhundert
the author
Prof. Dr. Gabriel Motzkin

Direktor des Van Leer Jerusalem Institute, Emeritus der Hebrew University, Direktor des Franz-Rosenzweig-Zentrums für Deutsch-Jüdische Literatur und Kulturgeschichte von 1996-99 und 2006-07.