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Die Energiewende aus wachstumskritischer Perspektive
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Die Energiewende aus wachstumskritischer Perspektive

30 Seiten · 4,21 EUR
(April 2014)

 
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Abstract:

In diesem Artikel diskutieren Gerolf Hanke und Benjamin Best die Energiewende aus wachstumskritischer Sicht. Der gegenwärtige Versuch, eine nachhaltige Energieversorgung vorrangig mit technischen Lösungen zu ermöglichen, die das wirtschaftspolitische Wachstumsparadigma und die damit verbundenen, auf materielle Wohlstandssteigerung ausgerichteten Lebensstile und Konsummuster unangetatset lassen, ist – so die zentrale These – zum Scheitern verurteilt. Eine Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch, die das Ziel der deutschen Energie- und Nachhaltigkeitspolitik ist, entpuppt sich als Schimäre, da Verlagerungseffekte der technisch orientierten Effizienz- und Konsistenzstrategie dieselben schwächen. Energie-Suffizienz, also der genügsame Minderverbrauch von Energie, erscheint daher eine notwendige Ergänzung für eine erfolgreiche Energiewende, wenn die mit Effizienzsteigerungen und mit dem Ausbau erneuerbarer Energien angestrebten Nachhaltigkeitsziele nicht konterkariert werden sollen. Für eine solche "Suffizienzrevolution" skizzieren wir drei Ansatzpunkte: ein Bewusstseinswandel auf individueller Ebene, Suffizienzpolitik als staatliche Steuerungsmaßnahme und konviviale Technologien als materielle Ermöglichungsstruktur für suffiziente Lebensstile.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die deutsche
Jörg Radtke und Bettina Hennig (Hg.):
Die deutsche "Energiewende" nach Fukushima
the authors
Gerolf Hanke
Gerolf Hanke

ist in den Vorständen der Vereinigung für Ökologische Ökonomie sowie des Fördervereins Wachstumswende e.V. tätig. Hanke hat bis 2012 in Freiburg im Breisgau Soziologie, Biologische Anthropologie und Europäische Ethnologie studiert.

[weitere Titel]
M.A. Benjamin Best

ist wissenschaftliche Assistenzkraft am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.