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Tuesday, September 24, 2019
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Die Krise in der Eurozone:
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Die Krise in der Eurozone: "What would John Maynard do?"

21 Seiten · 4,31 EUR
(Juni 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Dirk Ehnts sucht ebenfalls nach Wegen aus der Krise, in die der Euro-Raum insgesamt geraten ist. Er greift dafür auf den berühmten offenen Brief zurück, den Keynes am 31. Dezember 1933 an Präsident Roosevelt geschrieben hat und in dem er darlegt, dass eine steigende Produktivität eine steigende Nachfrage der privaten Haushalte, der Unternehmen oder des Staates notwendig macht. Dabei müsste die Initialzündung, die das Vertrauen der Geschäftswelt erhöht, vom Staat ausgehen. Dafür sollten kreditfinanzierte Ausgaben getätigt werden. Zur Illustration und Präzisierung der dahinter stehenden makroökonomischen und kreislaufmäßigen Zusammenhänge verwendet der Autor eine Grafik, die dem IS/LM-Modell relativ ähnlich ist, aber in mindestens zwei Punkten abweicht: a) die Geldmenge ist endogen b) Die Unternehmen können ihren Gewinn zu maximieren versuchen oder sie können primär danach streben, ihre Schulden zu minimieren (gemäß der Überlegung von Koo). Anhand dieses Modells diskutiert und erläutert Ehnts dann vier wirtschaftspolitische Ansätze: Ansteigende Verschuldung der privaten Haushalte, der Unternehmen, des Staates und des Auslands. Er kritisiert dann konsequenterweise, dass im Euro-Raum der letztgenannte Ausweg aus der Krise versperrt ist (wenn diese Sperre auch teilweise umgangen wird), obwohl Keynes in dem Brief an Roosevelt gerade von dieser Stelle die notwendige Initialzündung erhoffte.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Krise der europäischen Integration aus keynesianischer Sicht
Harald Hagemann, Jürgen Kromphardt (Hg.):
Die Krise der europäischen Integration aus keynesianischer Sicht
the author
Prof. Dr. Dirk H. Ehnts
Dirk H. Ehnts

ist Vertretungsprofessor für European Economics an der Europa-Universität Flensburg und Dozent für Volkswirtschaftslehre am Bard College Berlin - A Liberal Arts University.

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