sprache deutsch
sprache english
» Zum Merkzettel
0 Artikel
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Thursday, August 22, 2019
 Startseite » Umwelt  » Umweltbereiche  » Energie 
Die Transformation des Energiesystems als gesellschaftliche und technische Herausforderung
Downloadgröße:
ca. 97 kb

Die Transformation des Energiesystems als gesellschaftliche und technische Herausforderung

Zur Notwendigkeit integrativer Energieforschung

15 Seiten · 2,86 EUR
(April 2014)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Abstract:

Infrastrukturen sind mehr als Agglomerate von technischen Artefakten, sie sind sozio-technische Systeme. Sie können nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn Angebot und Nachfrage aufeinander abgestimmt sind, wenn sie von Menschen funktionsgerecht genutzt werden, wenn sie sich in die bestehenden Routinen funktionierender gesellschaftlicher Abläufe einordnen lassen und wenn sie keine allzu störenden Nebenwirkungen haben. Um zukünftige (nachhaltige) Energie-Infrastrukturen zu erforschen und zu gestalten, bedarf es daher neben der technischen Kompetenz auch der Einsicht in organisatorische und gesellschaftliche Verhältnisse wie z.B. politisch-rechtliche Rahmenbedingungen, ökonomische Randbedingungen, organisatorische und institutionelle Steuerungsfähigkeit, individuelle und soziale Verhaltensmuster und ethische Bewertungskriterien. Der Beitrag interpretiert die Energiewende als laufende und tief greifende Transformation des Energiesystems, die damit sowohl als gesellschaftliche wie auch als technische Herausforderung zu verstehen ist. Wissenschaft ist hier zwar einerseits in ihren klassischen Ausprägungen wie etwa der technischen Forschung gefragt. Allerdings reicht diese nicht, sondern es muss eine integrative, d.h. inter- und auch transdisziplinäre Erforschung der Möglichkeiten und Bedingungen der Transformation hinzukommen. Der Beitrag zeigt, wie das gelingen kann.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die deutsche
Jörg Radtke und Bettina Hennig (Hg.):
Die deutsche "Energiewende" nach Fukushima
the authors
Prof. Dr. Armin Grunwald
Armin Grunwald

Seit 1999 Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Forschungszentrums Karlsruhe (ITAS) und Professor an der Universität Freiburg. Seit 2002 auch Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB).

[weitere Titel]
Jens Schippl
Jens Schippl

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).