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Monday, September 16, 2019
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Die unsichtbare Hand  eine missinterpretierte Metapher?
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Die unsichtbare Hand  eine missinterpretierte Metapher?

23 Seiten · 4,25 EUR
(Juli 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise, die 2008 einsetzte, entbrannten heftige Diskussionen um das passende theoretische Bezugssystem für wirtschaftspolitische Initiativen. Innovative Ideen von Wirtschaftswissenschaftlern wie Thomas Piketty oder Jeremy Rifkin fanden in der Öffentlichkeit und in der Scientific Community Beachtung. Die Möglichkeit eines neuen Weges in der Wirtschafts- und Finanzpolitik wurde in Folge überlegt. So erlebt auch der schottische Professor für Moralphilosophie, Adam Smith, aufgrund seines Klassikers „Der Wohlstand der Nationen“ eine neue Blütezeit. Die Interpretationen von Smiths Argumenten führen jedoch bis heute zu Kontroversen. So berichtet der Journalist Pierre- Christian Fink, dass der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman in seinem Blog für die New York Times eine stärkere Bankenregulierung forderte und dies mit einem Zitat von Adam Smith begründete, wonach Regulierung durch Gesetze zwar die individuelle Freiheit beschränke, diese aber manchmal nötig sei, falls Einzelne durch ihre freien Willenshandlungen die Sicherheit der Gesellschaft gefährden würden. (Fink, 2014, S. 3) Daraufhin wurde Krugman heftig vom „Adam- Smith Institute“ kritisiert, welches für den Nobelpreisträger zwei diametrale Identitäten ausmachte. (Worstall, 2013, o.S.) In diesem Kontext erlebt auch die Metapher der „unsichtbaren Hand“ eine Renaissance. Oft scheinen die verschiedenen Interpretationen in Zeitungsartikeln und Vorlesungen aus dem Kontext gerissen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Aktualität von Adam Smith
Ronald J. Pohoryles (Hg.):
Die Aktualität von Adam Smith