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Ein Abgabensystem, das (Erwerbs-)Arbeit fördert
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Ein Abgabensystem, das (Erwerbs-)Arbeit fördert

19 Seiten · 3,32 EUR
(07. Oktober 2019)

 
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Zusammenfassung:

Die bestehenden europäischen Abgabensysteme sind aus Nachhaltigkeitssicht nicht mehr zeitgemäß. Sie basieren stark auf der Besteuerung der Arbeit, wobei nach wie vor in vielen Abgabensystemen von einem (in der Regel männlichen) Hauptverdiener auf der Basis eines Normalarbeitsverhältnisses und einer weiblichen Zuverdienerin ausgegangen wird. Lenkungssteuern zur Bewältigung der großen Herausforderungen in Klima- und Umweltpolitik werden zu wenig genutzt, und der Beitrag der Abgabensysteme zu verteilungspolitischen Zielsetzungen hat langfristig abgenommen. Um die europäischen Abgabensysteme zukunftsfähig zu machen, ist ein fundamentaler Umbau mit einer Umschichtung der Abgabenlast weg von Arbeitseinkommen hin zu Emissionen beziehungsweise Ressourcen- und Energieverbrauch einerseits sowie zu Vermögen und höheren Einkommen andererseits erforderlich. Wie kaum in einem anderen Politikbereich haben Strukturreformen im Abgabensystem das Potenzial, die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit gleichzeitig zu adressieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft
Irmi Seidl, Angelika Zahrnt (Hg.):
Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft
the authors
Dr. Angela Köppl
Angela Köppl

geb. 1960, seit Oktober 1992 Umweltökonomin am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) u.a. als stellvertretende Leiterin.

Dr. Margit Schratzenstaller
Margit Schratzenstaller

geb. 1968, arbeitet seit April 2003 am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) Wien zu EU-Budget, Steuerwettbewerb und -harmonisierung, Fiskalföderalismus sowie Familienpolitik und Gender Budgeting. Stellvertretende Leiterin 2006-2008 und 2015-2019. Expertin im Österreichischen Fiskalrat, Lehrbeauftragte an der Universität Wien. Frauenpreis der Stadt Wien (2009), Progressive-Economy-Preis (2016), Mobilitätspreis des Verkehrsclub Österreich (2017), Kurt-Rothschild-Preis (2018).

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