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Einfach mal Abschalten
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Einfach mal Abschalten

Ein Beitrag zu wirksamer Erholung in der Ruhezeit

8 Seiten · 2,23 EUR
(Juni 2019)

 
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Aus der Einleitung:

Doch nicht zuletzt durch die Durchdringung der Gesellschaft mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologie wie Internet und Mobilfunk ist diese ehemals klare Grenze zwischen Arbeit auf der einen und Ruhezeit bzw. Freizeit auf der anderen Seite zunehmend verschwommen und unscharf. Durch eine mögliche ständige Erreichbarkeit von Beschäftigten werden Ruhezeiten vielfach unterbrochen, durch lange (mehr als 40 Std./Woche) und überlange Arbeitszeiten (mehr als 48 Std./Woche) die vorgeschriebene Ruhezeitlänge häufig verkürzt. So arbeiten gemäß Daten der Arbeitszeitberichterstattung 14 Prozent der abhängig Beschäftigten mehr als 48 Stunden pro Woche. Und laut BAuA-Arbeitszeitreport wird derzeit von rund 22 Prozent der Beschäftigten erwartet, auch im Privatleben für dienstliche Dinge erreichbar zu sein.

Vor diesem Hintergrund werden die Auswirkungen ständiger Erreichbarkeit sowie langer und überlanger Arbeitszeiten auf die Gesundheit und die Work-Life-Balance zunehmend diskutiert. Denn die Ruhezeit soll vor allem der Erholung dienen. Und: Eine gelingende Erholung wird im Kontext steigender Arbeitsintensität und -komplexität mit zunehmenden Selbststeuerungserfordernissen umso wichtiger. Das Abschalten von der Arbeit stellt dafür eine wichtige Voraussetzung dar.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Arbeitszeit gestalten
Regine Romahn (Hg.):
Arbeitszeit gestalten
the authors
Andrea Lohmann-Haislah

Dipl.-Psych., Studium an der Freien Universität Berlin (Schwerpunkt: Gesundheits-, Arbeits- und Organisationspsychologie); drei Jahre wiss. Mitarbeiterin an der Hochschule für Technik und Wissenschaft (HTW) Berlin und im Gemeinsamen Krebsregister Berlin/Neue Länder; sieben Jahre Senior Consultant bei einer Berliner Unternehmensberatung im Arbeits- und Gesundheitsschutz; seit 2007 Referentin und wiss. Mitarbeiterin bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Berlin, Gruppe „Psychische Belastungen“.

[weitere Titel]
Dr. Johannes Wendsche

Dipl.-Psych., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe „Psychische Belastungen“ und Gruppe „Regionaler Transfer und Branchen“, Dresden.

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