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Einleitung
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Einleitung

20 Seiten · 3,89 EUR
(17. Juni 2016)

 
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Nachhaltige Lebensstile erfordern konkretes und bewusstes Handeln auf politischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und privater Ebene. Ein wichtiges Handlungsfeld stellt Ernährung dar. Der Frage, wie ich mich ernähre, kann sich niemand von uns entziehen, denn essen muss jeder Mensch. Die meisten Menschen sehen ihre eigene Ernährung als Teil der persönlichen Lebensführung, über die sie selbst entscheiden wollen. Gleichzeitig jedoch hat die Art und Weise, wie wir uns ernähren, vielfältige und weitreichende Auswirkungen auf uns selbst und unsere Mit- und Umwelt. In diesem Sinne sind Fragen der Ernährung gleichzeitig auch gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Fragen. Diese gesellschaftspolitische Relevanz zeigt sich auch im Konsum tierischer Produkte: Wie viel Fleisch, aber auch wie viele Molkerei-Produkte und Eier wir essen, bestimmt, wie wir Tiere real halten (können) und hat damit komplexe Auswirkungen auf Natur- und Klimaschutz, das Welternährungsproblem, das Wohlergehen von Tieren und nicht zuletzt auch auf unsere eigene Gesundheit.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Nachhaltige Lebensstile
Lieske Voget-Kleschin, Leonie Bossert, Konrad Ott (Hg.):
Nachhaltige Lebensstile
the authors
Prof. Dr. Konrad Ott
Konrad Ott

(geb. 1959), seit 2012 Professor für Philosophie und Ethik der Umwelt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; vorher von 1997-2012 Professor für Umweltethik an der Universität Greifswald; von 2000 bis 2008 gehörte er dem Sachverständigenrat für Umweltfragen der deutschen Bundesregierung an.

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Dr. Lieske Voget-Kleschin
Lieske Voget-Kleschin

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Universität Kiel und am Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Biowissenschaften der Universität Tübingen.

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Leonie Bossert
Leonie Bossert

Leonie Bossert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Gemeinwohlorientierung im Zeitalter der Digitalisierung. Transformationsnarrative zwischen Planetaren Grenzen und Künstlicher Intelligenz“ und seit 2013 als Mitarbeiterin am IZEW und als Dozentin tätig. Sie promoviert an der Universität Tübingen zur Inklusion von Tieren in eine Ethik Nachhaltiger Entwicklung und war bis 2018 Promotionsstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung.

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