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Thursday, September 19, 2019
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Entrepreneurship und soziales Kapital

Netzwerke als Erfolgsfaktor wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen

"Theorie der Unternehmung"  · Band 26

Habilitationsschrift

439 Seiten ·  38,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-498-7 (März 2005 )

 
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Der Auf- und Abstieg des Neuen Marktes zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist bereits Zeitgeschichte. Dennoch markierte der mit den neuen Technologien ausgelöste Boom den Ausgangspunkt einer Entwicklung, die weiterhin anhält. Diese Entwicklung lässt sich über Begriffe wie Entrepreneurship und Unternehmertum, Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft, Vernetzung und virtuelle Unternehmen beschreiben.

Aulinger spannt einen Bogen über diese Phänomene und geht dabei zunächst dem aktuellen Selbstverständnis der Entrepreneurship-Forschung und der Frage nach, welchen Stellenwert dort wissensintensive Dienstleistungsunternehmen haben. Er charakterisiert diese mit Hilfe des Begriffs der Kontraktgüter und zeigt die Besonderheiten von Kontraktgütermärkten auf. Auf dieser Grundlage bespricht der Verfasser, welchen Beitrag aktuelle Modelle und Theorien zu Netzwerken leisten, um die Herausforderungen des Eintritts in Kontraktgütermärkte zu verstehen. Dabei arbeitet er mit Hilfe der Theorien des sozialen Kapitals heraus, dass ganz unterschiedliche Arten von Netzwerken sehr ähnliche Erfolgsbeiträge für ihre Beteiligten produzieren können. Daher regt er an, nicht bestimmte Netzwerke per se auf ihren Beitrag für unternehmerischen Erfolg zu untersuchen, sondern zunächst zu fragen, welche Erträge aus Netzwerken für unternehmerischen Erfolg von Bedeutung sind. Erst im Anschluss kann geklärt werden, welche Netzwerke in einer konkreten Situation in der Lage sind, diese Erträge zu liefern. Aulinger entwickelt ein auf die Situation wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen zugeschnittenes Modell, welches verschiedene Formen professioneller und persönlicher Netzwerke mit deren potenziellen Erfolgsbeiträgen für eine Unternehmensgründung verbindet. Auf der Grundlage dieses Modells bespricht er eine Reihe von Optionen, um den Stellenwert sozialen Kapitals bei der Gründung wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen angemessen zu berücksichtigen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.3.2007, S.12 ()

"Aulinger interessiert sich für eine ganz bestimmte Form von Entrepreneurship. Er denkt an die Gründung und Entwicklung von Einpersonen-Unternehmen, die wissensintensive Dienstleistungen anbieten. Diese haben die Eigenschaft von "Kontraktgütern", weil sie interaktiv zwischen Anbieter und Nachfrager nach Vertragsabschluss und oft über einen längeren Zeitraum erzeugt werden. Individuelle Beratung wäre ein Beispiel dafür. Da die wenig transparenten Statistiken diesen Gründungstyp nur erahnen lassen - etwa 10 Prozent aller Neugründungen könnten solche wissensintensive Dienstleister sein - und die Gründungsförderung vor allem die technisch innovativen Unternehmen im Blick hat, fallen diese Entrepreneure bei der Förderung weitgehend durch den Rost. Was ihnen bleibt, ist, sich auf ihr "soziales Kapitel" als entscheidenden Erfolgsfaktor zu besinnen.

Damit sind wir bei einem Schlüsselbegriff dieses Buches. Ein älterer, verwandter Begriff, das Humankapital, hat es immerhin zum Unwert des Jahres 2004 geschafft. Wie sehr sich die Frankfurter Juroren dabei vergriffen haben, zeigen die hellsichtigen Ausführungen Aulingers über die Logik des Sozial- und Humankapitals. ... Soziales Kapital ist zum Glück "machbar", wie Aulinger schreibt. Mit der bloßen Herstellung von Kontakten oder dem Beitritt in ein Netzwerk ist es aber nicht getan. Es sei ratsam, das soziale Kapital regelmäßig zu bewerten (zu "bilanzieren") und zu planen. Praktische Hinweise hat der Autor dafür parat."




the author
Prof. Dr. Andreas Aulinger
Andreas Aulinger geb. 1964, ist Professor für Organisation an der Steinbeis-Hochschule in Berlin und leitet dort das Institut für Organisation & Management (IOM). [weitere Titel]
dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "zeigen die hellsichtigen Ausführungen Aulingers über die Logik des Sozial- und Humankapitals" ...
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.3.2007, S.12 mehr...
  • Bücherdienst des RKW Bundesgeschäftsstelle Eschborn, 4/2005
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