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Tuesday, September 24, 2019
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Finanzmärkte und Realwirtschaft in der Weltwirtschaftskrise 1929-1932 und in Keynes' General Theory?
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Finanzmärkte und Realwirtschaft in der Weltwirtschaftskrise 1929-1932 und in Keynes' General Theory?

26 Seiten · 3,21 EUR
(Juni 2011)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Jürgen Kromphardt, der Gründungsvorsitzende der Keynes-Gesellschaft, betont im ersten Beitrag dieses Bandes die große Bedeutung der Finanzmärkte für den Ausbruch und den bisherigen Verlauf der Wirtschaftskrise. Er liegt damit ganz auf der Linie von Leijonhufvud (2009), der hervorhebt, dass die entscheidenden Störungen in den letzten beiden Jahrzehnten im Wesentlichen von den Finanzmärkten ausgingen. Wie Kromphardt noch einmal betont, standen auch am Anfang der Weltwirtschaftskrise mit dem Börsencrash an der Wallstreet im Herbst 1929 und anschließenden Bankenzusammenbrüchen wichtige Störungen auf den Finanzmärkten, von denen die entscheidenden negativen Impulse auf Produktion und Beschäftigung ausgingen. Angesichts dessen ist es erstaunlich, dass die Finanzkrise in der Keynesschen General Theory nur eine sehr geringe Rolle spielt und im Wesentlichen nur in ihren Auswirkungen auf die langfristigen Erwartungen der Unternehmerinvestoren in Kapitel 12 diskutiert wird. Kromphardt zieht in seinem Beitrag daher auch frühere Schriften von Keynes heran, um die Keynessche Position zu verdeutlichen. Diese liege darin, dass Börsenkrise und Bankenzusammenbrüche zwar Auslöser und Verstärker der Weltwirtschaftskrise gewesen seien, die katastrophale Dynamik sich danach aber in der Realwirtschaft entfaltet habe, auf die sich Keynes daher in der General Theory konzentrierte.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Jürgen Kromphardt
Jürgen Kromphardt

langjähriger Vorsitzender der Keynes-Gesellschaft, seit 2013 Ehrenvorsitzender. Tätigkeit in der EWG-Kommission in Brüssel, Habilitation in Münster, 1968-1980 o. Professor der Volkswirtschaftslehre in Gießen, danach an der TU Berlin, 1999-2004 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

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