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Sunday, September 15, 2019
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Gerechtigkeit, Ungleichheit und die Wahrnehmung individueller Rechte
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Gerechtigkeit, Ungleichheit und die Wahrnehmung individueller Rechte

27 Seiten · 5,10 EUR
(Juli 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Eurich wendet sich in seinem Beitrag dem Zusammenhang zwischen Gerechtigkeit, Ungleichheit und der Wahrnehmung individueller Rechte zu. Dabei wird ein Problemfeld umrissen, welches seit Anfang der neunziger Jahre bereits zur Einbeziehung der Ebene der Anerkennung und Würde des Einzelnen geführt hat. Wenn Gleichheit in demokratischen Gesellschaften nicht mehr durch politische Gleichheitsrechte gesichert werden kann, da neue Exklusionsphänomene auf der basalen Ebene der Anerkennung auftauchen und damit die Voraussetzungen der Wahrnehmung dieser Rechte in Frage gesellt werden, dann ist nach Eurich in der Gerechtigkeitsdebatte ein zweiter Fokus auf Anerkennung und Partizipation notwendig. Danach kann Gerechtigkeit bei gravierenden gesellschaftlichen Exklusionsverhältnissen nicht mehr hinreichend durch Umverteilung gesellschaftlicher Ressourcen gewährleistet werden, sondern bedarf darüber hinaus einer partizipativen Gestalt, die sowohl die Verteilung von Gütern als auch die Beteiligung von Menschen in gesellschaftlichen Anerkennungssystemen normiert. Dies beinhaltet die Aktivierung zivilgesellschaftlicher Akteure in einem umfassenden sozialen Diskurs.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ungleichheit und Umverteilung
Anne van Aaken, Gerd Grözinger (Hg.):
Ungleichheit und Umverteilung
the author
Dr. Johannes Eurich
Johannes Eurich

Wissenschaftlicher Assistent am Diakoniewissenschaftliches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg