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Globalisierung und Frieden: Die Perspektive der Politischen Ökonomie
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Globalisierung und Frieden: Die Perspektive der Politischen Ökonomie

14 Seiten · 4,01 EUR
(31. Mai 2011)

 
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Zusammenfassung:

Die Globalisierung werfe eine "Friedensdividende" ab und reduziere so die innere und äußere Aggressivität von Nationalstaaten, heißt es oft. Obwohl wirtschaftlich integrierte Staaten tatsächlich im Durchschnitt weniger Kriege führen als Autarkien, ist die außenwirtschaftliche Öffnung ? der Weg hin zu Globalisierung ? zuweilen mit einem erhöhten Konfliktrisiko verknüpft. Ferner kann eine unheilige Allianz zwischen dem Exportsektor und dem ?militärisch-industriellen Komplex? eine opportunistische Regierung dazu verleiten, das eigene Land zugleich in die Weltwirtschaft zu integrieren und außenpolitisch aggressiv auftreten zu lassen. Schließlich lässt sich empirisch zeigen, dass bei Kriegsausbruch häufig auf den Finanzmärkten sog. Kriegsrallies auftreten und besonders Aktien des Rüstungssektors einen Auftrieb erfahren. Aufgrund dieser Befunde ist die These, wonach Freihandel Frieden schafft, deutlich zu qualifizieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Gerald Schneider
Gerald Schneider

seit 1997 Ordinarius für Politikwissenschaft an der Universität Konstanz und geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift "European Union Politics".

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