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Identität individueller und kollektiver ökonomischer Akteure
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Identität individueller und kollektiver ökonomischer Akteure

Eine governanceökonomische Betrachtung

29 Seiten · 4,24 EUR
(23. März 2013)

 
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Aus der Zusammenfassung:

Die Unternehmung der Wirtschaft ist kollektiver Akteur, ist Kooperationsform; innerhalb dieser werden die verschiedenen Aktivitäten der Kooperationsmitglieder in Bezug auf ein oder mehrere Kooperationszweck(e) koordiniert. Diese Koordination findet, der Governanceökonomik folgend, durch informale und formale Governance-Strukturen statt; innerhalb dieser institu- tionellen Rahmung findet Interaktion durch Kommunikation statt. Der kollektive Akteur ist intelligible Existenzform wirtschaftlicher Kooperation mit Bezug auf das Funktionssystem Wirtschaft; der Prozess des Organisierens, die Koordination innerhalb dieser (Kooperations-)Form, ist eingebettet in deren Normativität.

Dem Management einer Organisation in einer globalisierten Welt stellt sich die Aufgabe, die Normativität des kollektiven Akteurs in den Prozessen der Organisation umzusetzen; gleichzeitig ist das Management selbst an diese normativen Vorgaben gebunden. Die Kooperationsform bestimmt den Koordinierungsprozess, der wiederum die Form beeinflusst; über den Prozess kann sich die Form sich ändernden Umweltbedingungen anpassen. Als notwendige Bedingung für dauerhaft gelingende Kooperation ist die Form relativ stabil und in ihrer Normativität bestimmend für die Koordination der Aktivitäten der Organisationsmitglieder; diese Koordination durch den Prozess des Organisierens und die daraus folgende Dynamisierung der Kooperationsform Unternehmung als Ganzes ist zweite, hinreichende Bedingung für dauerhaft gelingende Kooperation. Sowohl Form als auch Prozess sind Konstituenzien der Identität des kollektiven Akteurs. Dadurch rückt die Frage nach der Beschaffenheit dieser Identität in den Vordergrund. Die Identität des kollektiven Akteurs, so der Vorschlag, begründet sich einerseits in der Form der Unternehmung; andererseits ist sie Resultat der Interaktion durch Kommunikation der involvierten Akteure (=Prozess). Die kollektive Identität in ihrer Gesamtheit ist daher sowohl notwendig stabil als auch einem Kontinuum von Anpassungen durch Verhandlungen unterworfen, sprich hinreichend dynamisch.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Verantwortung in der globalen Ökonomie gestalten – Governanceethik und Wertemanagement
Stephan Grüninger, Michael Fürst, Sebastian Pforr, Maud Schmiedeknecht (Hg.):
Verantwortung in der globalen Ökonomie gestalten – Governanceethik und Wertemanagement
the author
Dr. Andreas E.H. Heck
Andreas E.H. Heck

Seit August 2009 akademischer Mitarbeiter bei Prof. Dr. habil. Josef Wieland am Konstanz Institut für WerteManagement (KIeM). Kooperative Promotion mit Prof. Dr. M. Schramm, Lehrstuhl für Katholische Theologie und Wirtschaftsethik, an der Universität Hohenheim ab Oktober 2009.

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