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Monday, September 23, 2019
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Institutionendiversität
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Institutionendiversität

Institutional economics als ökonomische Theorie der Kultur

27 Seiten · 5,62 EUR
(März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Die Ökonomie hat keine explizite Theorie der Kultur, aber in ihrer Theorie der Institutionen ein Modell der informellen Institutionen, mit dem sie kulturelle Einbettungen vornimmt. Institutionen übernehmen funktional die Rolle von Normen. Das Institutionenkonzept ist aber unvollständig, vor allem nicht kompatibel zu kulturtheoretischen Konzeptionen anderer Wissenschaften. Doch ist eine Anpassung möglich in Richtung institutionaler Diversität. Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war, in der Ökonomik, die hohe Zeit der Gleichgewichtstheorien; die zweite Hälfte, zumindest deren Ende, konzentrierte sich stärker auf Institutionen bzw. die institutionalen Voraussetzungen der Wirtschaft. Man hat (wieder-)entdeckt, dass Institutionen die Märkte auf vielfältigste Weise stützen bzw. überhaupt erst konstituieren. D. C. North lieferte eine umfassende Theorie der Institutionen und ihres geschichtlichen Wandels. Die Institutionenökonomien – so z.B. die North'sche, die Williamson'sche, die Buchanan’sche – arbeiten mit anderen Akteurstypen als die (neo-)klassische Marktökonomik, vornehmlich mit bounded rational actors vom Simon-Typus. Dennoch unterscheiden sie sich je nach dem, wie sie die Institutionen anders ausprägen. Wir haben es mit differenten Akteur/Institutionen-Nexus zu tun, die nur teilweise kompatibel sind.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Diversität, Steuerung, Netzwerke
Birger P. Priddat (Hg.):
Diversität, Steuerung, Netzwerke
the author
Prof. Dr. Birger P. Priddat
Birger P. Priddat

geb. 1950, Seniorprofessur für Wirtschaft und Philosophie, Wirtschaftsfakultät, Universität Witten/Herdecke; arbeitet an Themen zwischen Philosophie und Wirtschaft, vor allem auch an der Theoriegeschichte der Ökonomie.

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