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Intra- und intergenerationelle Gerechtigkeit
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Intra- und intergenerationelle Gerechtigkeit

15 Seiten · 3,04 EUR
(Oktober 2009)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Ulrich Hampicke hebt hervor, dass dem Aspekt der „Gerechtigkeit als gesellschaftliche Ordnung“ insbesondere im Kontext der intergenerationellen Gerechtigkeit besondere Bedeutung zukommt. Denn selbst, wenn wir den Zukünftigen ausreichend Vorräte zurücklassen würden, hätten wir keinen Einfluss darauf, wie zukünftige Generationen mit diesen Vorräten umgehen, ob sie diese ungerecht unter sich verteilen und damit Not erzeugen oder sie gar vollständig aufbrauchen und damit den künftigen Generationen vorenthalten. Darüber hinaus setzt sich Hampicke kritisch mit dem Fähigkeitenansatz von Nussbaum auseinander. Er wirft ihm vor, sehr kulturbedingt zu sein, keine Fähigkeiten zu beinhalten, die den Umgang mit unvermeidbarem Leid, Schmerzen usw. betreffen, und soziale Aspekte menschlichen Lebens zu vernachlässigen. Auch Otts und Dörings Argumente zugunsten des egalitär-komparativen Standards sieht Hampicke kritisch. Jedoch führt er abschließend aus: „Wenn sich (noch) keine philosophischen Gründe für Gleichheit als Wert an sich finden lassen, so sind die psychologischen um so nachdrücklicher. ‚Warum darf Hans eine kurze Hose anziehen, und ich muss in der langen gehen?‘ […] Was für Kinder schreiende Ungerechtigkeit und ungerechtfertigte Ungleichheit ist, sollte PhilosophInnen nicht gleichgültig sein.“


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
Tanja von Egan-Krieger, Julia Schultz, Philipp Pratap Thapa, Lieske Voget (Hg.):
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
the author
Prof. Dr. Ulrich Hampicke
Ulrich Hampicke

Professor am Botanischen Institut der Universität Greifswald.

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