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Wednesday, September 18, 2019
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Klimagerechtigkeit: Neue universalistische Diskursethik, neue Freiheitstheorie, neue Abwägungstheorie
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Klimagerechtigkeit: Neue universalistische Diskursethik, neue Freiheitstheorie, neue Abwägungstheorie

Eine ethische und menschenrechtliche Analyse – und eine Alternative zur Kosten-Nutzen-Analyse

49 Seiten · 7,11 EUR
(März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Dieser Beitrag entwickelt eine Alternative zur (in puncto Normativität skeptischen) ökonomischen Kosten-Nutzen-Analyse, aber auch zu verbreiteten, an einem Diskurs über Gleichheit ansetzenden, detaillierte Ergebnisse vorgebenden ethischen Theorien der Gerechtigkeit. Der Ausmaß des Klimaschutzes und die Verteilung der diesbezüglichen Verpflichtungen werden hier vielmehr parallel ethisch und rechtlich aus einer neuen menschenrechtlichen Freiheits- und Abwägungskonzeption gewonnen. Im Gegensatz zu ökonomischen oder sehr vielen gängigen ethischen Konzepten ist sie unmittelbar rechtlich anschlussfähig und damit konkret praxisrelevant (und bringt rechtliche Klimaschutzverpflichtungen hervor). Zugleich wird dem Recht dabei aber eine universalistische ethische Grundlage gegeben und eine neue diskursethische Variante einer universalistischen Normativität entwickelt. Elemente wie Menschenrechte, Pro-Kopf-Klimaschutz, Verursacherprinzip, Vorsorgeprinzip oder auch das Verhältnis von Freiheit und Demokratie werden damit in neuartiger Weise abgesichert und zueinander in Beziehung gesetzt, womit sowohl der gängige juristische als auch oft der gängige ethische Diskurs herausgefordert werden. Zugleich wird so die Freiheitsidee vor ihrer Vereinnahmung durch den Wirtschaftsliberalismus bewahrt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Klimagerechtigkeit
Felix Ekardt (Hg.):
Klimagerechtigkeit
the author
Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt
Felix Ekardt

LL.M., M.A., ist Jurist, Philosoph und Soziologe, Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik (www.nachhaltigkeit-gerechtigkeit-klima.de); ferner Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Juristische Fakultät/Universität Rostock und Leibniz-Wissenschaftscampus Phosphorforschung Rostock. Beratung zahlreicher öffentlicher/gemeinnütziger Auftraggeber auf EU-/Bundes-/Landesebene; regelmäßiger Tageszeitungsautor; Mitglied verschiedener Sachverständigenkommissionen.

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