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Sunday, July 21, 2019
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Klimaschutz aus der Sorge um die Benachteiligten
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Klimaschutz aus der Sorge um die Benachteiligten

Ein Argument für die Reduktion der THGKonzentration auf das vorindustrielle Niveau

35 Seiten · 5,50 EUR
(März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

In diesem Beitrag wird ein Argument für die These vorgebracht, dass es einen Prima-facie-Grund dafür gibt, die Treibhausgaskonzentration möglichst schnell auf das vorindustrielle Niveau zu reduzieren. In das Argument geht die normative Überzeugung als Prämisse ein, dass es verwerflich ist, die am meisten Benachteiligten bewusst zu schädigen. Der Beitrag versucht zu zeigen, dass sich diese normative Überzeugung gut dazu eignet, in die Rechtfertigung politischer Handlungsempfehlungen einzugehen. Ein Prima-facie-Grund für eine Handlung liefert keine letztendliche Rechtfertigung für die Handlung, solange es nicht gewährleistet ist, dass es keine gewichtigeren Prima-facie-Gründe gegen die Handlung gibt. Eine wichtige Quelle für die Bedenken gegen ambitionierte Klimaziele liegt in der folgenden Befürchtung: Die Höhe des finanziellen Aufwandes, der für das Erreichen dieser Klimaziele erforderlich wäre, wird dermaßen hoch sein, dass es für die heute lebenden Menschen unzumutbar ist, diesen Aufwand auf sich zu nehmen. Der Beitrag bemüht sich zu begründen, dass die Höhe des finanziellen Aufwandes für die Reduktion der Treibhausgasemissionen keinen Prima-facie-Grund dagegen liefert, die Treibhausgaskonzentrationen auf das vorindustrielle Niveau zu senken.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Klimagerechtigkeit
Felix Ekardt (Hg.):
Klimagerechtigkeit
the author
Eugen Pissarskoi
Eugen Pissarskoi

studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und der Freien Universität Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin sowie am Institut für Philosophie des Karlsruher Instituts für Technologie. Forschungsschwerpunkte: Angewandte Ethik, Politikberatung und Philosophie von Ökonomik.