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Macht und Einfluss in EU-Verhandlungen
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Macht und Einfluss in EU-Verhandlungen

Das Integrationsdilemma Deutschlands in vergleichender Perspektive

27 Seiten · 4,58 EUR
(November 2006)

 
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Zusammenfassung:

Dieser Artikel untersucht in vergleichender Perspektive, was wir in einem früheren Beitrag das Integrationsdilemma Deutschlands genannt haben: die Kluft zwischen formaler Macht und tatsächlichem Einfluss des größten Mitgliedsstaats der Europäischen Union. Wir diskutieren die jüngere spiel- und entscheidungstheoretische Literatur zu „Macht“ als sozialwissenschaftliches Konzept und unterscheiden dabei besonders zwischen Ressourcen und tatsächlichem Einflussvermögen. Anhand eines besonders umstrittenen Falles stellen wir dar, wie sich Deutschland im Ministerrat als zentralem EU-Gremium verhält. Dies führt zu einer vergleichenden multivariaten Analyse von 12 Entscheidungsfällen. Es zeigt sich aufgrund einer räumlichen Konzeptualisierung von Macht, dass Deutschland weniger oft als vergleichbare Staaten das Glück in seine Richtung zu lenken weiß und nicht so erfolgreich wie andere Mitgliedstaaten verhandelt. Ähnliche Defizite lassen sich auch in der Personalpolitik oder bei anderen Indikatoren für das Einflussvermögen im Ministerrat wie dem Verhandlungsgeschick ausmachen. Wir diskutieren zum Schluss mögliche Ursachen des Integrationsdilemmas und leiten theoretische Implikationen unserer Arbeit ab.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Europäische Union aus politökonomischer Perspektive
Horst Hegmann, Bernhard Neumärker (Hg.):
Die Europäische Union aus politökonomischer Perspektive
the authors
Stefanie Bailer
Stefanie Bailer

ist Doktorandin am Lehrstuhl für Internationale Politik der Universität Konstanz.

Prof. Dr. Gerald Schneider
Gerald Schneider

seit 1997 Ordinarius für Politikwissenschaft an der Universität Konstanz und geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift "European Union Politics".

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