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Methoden der Wertschöpfung
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Methoden der Wertschöpfung

Die Ökonomisierung der Kunstwissenschaft

17 Seiten · 2,87 EUR
(17. Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Kunstwissenschaftler sind weiter vom Markt entfernt als andere Akteure des Kunstbetriebs. Anders als bei Galeristen, Sammlern, Museumsdirektoren oder Kuratoren hängt ihr Ansehen sowie ihre ökonomische Stellung auch nicht vom Wert der Werke ab, mit denen sie zu tun haben: Man wird als Wissenschaftler nicht wichtiger, nur weil ein Werk dank der Interpretation, die man ihm angedeihen ließ, an Bedeutung gewonnen hat. Allerdings habe ich den Eindruck, dass viele Wissenschaftler genau dies glauben. Sie besitzen nämlich ein einseitiges Interesse daran, ihre Sujets bedeutsam erscheinen zu lassen. Keine Assoziation ist dann zu lose, um sie nicht enger knüpfen zu wollen, damit sich eine aufregende und überraschende These daraus ergibt. Umgekehrt trifft man kaum einmal auf Texte, die die Hochschätzung eines Künstlers infrage stellen oder auch nur Grenzen seiner Bedeutung analysieren. Aus jeder Analogie wird vielmehr noch ein wenig Tiefsinn geschürft. Oder eine Relevanz abgeleitet. Oder ein Geheimnis in Szene gesetzt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger Priddat (Hg.):
Was ist?
the author
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich
Wolfgang Ullrich

von 2006 bis 2015 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seither freiberuflich tätig in Leipzig als Autor, Kulturwissenschaftler und Berater.

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