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Nachhaltigkeit – Verantwortung und Chance für die Deutsche Telekom
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Nachhaltigkeit – Verantwortung und Chance für die Deutsche Telekom

12 Seiten · 2,66 EUR
(August 2006)

 
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Aus der Einleitung:

Für ein Unternehmen aus der Informations- und Telekommunikationstechnik wie die Deutsche Telekom bedeutet der Weg zur Nachhaltigkeit vor allem die Prüfung der eigenen Leistungen – im weitesten Sinne auf Beiträge für mehr Nachhaltigkeit in der Gesellschaft und auch intern bei uns selbst. Das schließt auch grundsätzliche Positionierungen zu nachhaltigkeitsrelevanten Aspekten mit ein. Inwiefern unsere Leistungen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, lässt sich z.B. an der Einsparung von Ressourcen, am Beitrag zur Erhaltung und Steigerung der Erwerbsfähigkeit der Bevölkerung oder an der Förderung der Transparenz in unserer Gesellschaft messen.

Die Deutsche Telekom hat sich dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Das langfristige Ziel unseres Konzerns ist es, ein nachhaltiges Unternehmen in einer nachhaltigen Gesellschaft zu werden. Unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verstehen wir konkret die beim Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro formulierte Vision einer Entwicklung, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte gleichrangig berücksichtigt. Eine Wirtschaftsweise, die diesem Leitbild folgt, soll die heutigen Bedürfnisse befriedigen, ohne die Sicherung der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen und die berechtigten Forderungen ärmerer Länder nach Wohlstand außer acht zu lassen.

Als eines der größten Unternehmen in Deutschland mit zahlreichen internationalen Beteiligungen trägt der Konzern Deutsche Telekom somit eine ganz besondere Verantwortung für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Wir haben verstanden, dass diese mittel- und langfristig nur gegeben sein wird, wenn es uns gelingt, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte in integrativer Weise zur Grundlage unseres unternehmerischen Handelns zu machen. Das bedeutet auch, diese Nachhaltigkeitsaspekte dauerhaft in einem dynamischen Gleichgewicht zu halten. Kurzfristige Verschiebungen zugunsten eines Aspekts müssen situationsabhängig möglich sein, aber nicht ohne zugleich einen Weg zu definieren, der uns zurück in dieses Gleichgewicht bringt.

Dieses Bewusstsein und Verständnis der Nachhaltigkeit sind auch bei uns Ergebnis eines kontinuierlichen Prozesses des Lernens durch die Auseinandersetzung mit unseren Stakeholdern. Einige aktuellen Erkenntnisse dieses Lernprozesses werden wir nachfolgend kurz beschreiben – beispielhaft, sowohl in strategischer als auch in operativer Hinsicht. Die Unterschiedlichkeit dieser Erkenntnisse – zunächst geht es um grundsätzliche Werte für unser Handeln, anschließend um stark Technik orientiertes Lernen – ist bewusst gewählt, um einmal mehr auf die Vielschichtigkeit der Begriffe Nachhaltigkeit und Informationsgesellschaft hinzuweisen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the authors
Dr. Ignacio Campino
Ignacio Campino

Leiter von Corporate Sustainability and Citizenship (CSC) im Konzern Deutsche Telekom. Dr. Campino ist Lehrbeauftragter für Businessethik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Mitglied des Kuratoriums des Potsdam Institutes für Klimafolgenforschung e.V. (PIK).

Tim Otto

Dipl.-Ing (FH), arbeitet seit 1996 im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit den Themenschwerpunkten umweltverträgliche Gestaltung von Produkten, Umwelt- und Nachhaltigkeitsrelevanz von Telekommunikations-Diensten.

Markus Reichling

ist seit 2002 Leiter der Nachhaltigkeitsstrategie in der Konzernzentrale der Deutsche Telekom.

Dr. Klaus Rick
Klaus Rick

ist seit 1997 bei der T-Mobile Deutschland verantwortlich für Umweltpolitik und Umweltmanagement, seit dem Jahr 2000 als Fachleiter. Seit dem Jahr 2000 ist er Referent an der TÜV Akademie in Köln und seit 2002 Dozent für Umweltmanagement an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, St.Augustin.