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Politisches Timing bei der Integration und Erweiterung der Europäischen Union
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Politisches Timing bei der Integration und Erweiterung der Europäischen Union

21 Seiten · 3,90 EUR
(November 2006)

 
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Zusammenfassung:

Die Erweiterung der EU um die osteuropäischen Staaten und um Zypern ist eines der zentralen Themen der Umgestaltung der EU für die nächsten Jahre. Daß sich die Aufnahme vieler der Kandidatenländer für die bisherigen Mitgliedsstaaten lohnt, scheint außer Zweifel. Nur ist nicht deutlich herausgearbeitet worden, welche politisch-ökonomischen Motive den mit der Erweiterung zusammenhängenden Reformprozeß und die Geschwindigkeit der EU-Erweiterung treiben. Zugleich streben die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission eine zunehmende Integration der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse an, indem Handelshemmnisse verstärkt bekämpft und Demokratiedefizite abgebaut werden sollen. Die folgende Untersuchung bietet für Fragen der Erweiterung sowie der Integration einen einheitlichen politisch-ökonomischen Ansatz, der herausstellt, wann es zwischen den Mitgliedsstaaten zu einem Reformkonsens kommen wird. Trotz allseitiger Vorteile werden positive Wohlfahrtseffekte aus strategischen Gründen in der Regel nicht zügig realisiert werden. Integration und Erweiterung nehmen häufig mehr Zeit in Anspruch, als aus wohlfahrtsökonomischer Sicht sinnvoll erscheint. Vor allem Unterschiede im nach einer Reform erwarteten Wohlfahrtsniveau der einzelnen Staaten sind für das Timing von Integration und Erweiterung verantwortlich. In Abhängigkeit von innerstaatlichen Restriktionen können dabei gleiche zwischenstaatliche Divergenzen diametral entgegengesetzt auf das Reform-Timing wirken.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Europäische Union aus politökonomischer Perspektive
Horst Hegmann, Bernhard Neumärker (Hg.):
Die Europäische Union aus politökonomischer Perspektive
the author
Prof. Dr. K. J. Bernhard Neumärker
K. J. Bernhard Neumärker

Professor für Wirtschaftspolitik mit Schwerpunkt Ordnungspolitik in der Abteilung für Wirtschaftspolitik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Mitglied des Centre for Security and Society an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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