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Monday, September 16, 2019
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Postdemokratie in Österreich?
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Postdemokratie in Österreich?

17 Seiten · 3,70 EUR
(März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Ist die österreichische Demokratie bereits zu einer, wie Colin Crouch es bezeichnet, Postdemokratie geworden, oder zieht er vorschnelle Schlüsse aus seinem Vergleich der gegenwärtigen Demokratie mit jener des Wohlfahrtsstaates? Um diese Frage beantworten zu können, bedarf es zuerst einer Klärung des Begriffes Postdemokratie. Was bedeutet Postdemokratie für Crouch, wenn er die Demokratie mit dem Attribut der zeitlichen Überholtheit beschreibt, woher nimmt er seine Vergleichsfolie der "idealen" oder "originalen" Demokratie? Genau jene Vergleichs-Demokratie, die der Postdemokratie vorgelagert ist, also der Wohlfahrtsstaat der Nachkriegszeit, wird zu hinterfragen sein. Nach einer ersten Untersuchung dieser Fragen wird der Begriff Postdemokratie nicht mehr so einfach zu begründen sein, vor allem im Hinblick auf die inhärente zeitliche Dimension des "Post"-Zeitalters der Demokratie. Zusätzlich sind einige Annahmen und implizite Voraussetzungen, die Crouch für seine Thesen annimmt, auf österreichische Verhältnisse nicht identisch zu übertragen, sondern bedürfen Erweiterungen oder Be- und Einschränkungen. Vor allem die zentrale Rolle der Sozialpartnerschaft und der historisch gewachsene Proporz sowie die geographische Begrenztheit und die damit einhergehende personelle Überschaubarkeit der Akteure führen zu bestimmten Eigenarten des politischen Systems in Österreich.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Demokratie! Welche Demokratie?
Jürgen Nordmann, Katrin Hirte, Walter Otto Ötsch (Hg.):
Demokratie! Welche Demokratie?
the author
Wolfgang Plaimer

Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft, Universität Linz