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Tuesday, June 25, 2019
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Methodologie


Postwalrasianische Modellierungskulturen
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Postwalrasianische Modellierungskulturen

… als Treiber von Pluralismus in den Wirtschaftswissenschaften?

18 Seiten · 3,58 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Eine wissens- oder wissenschaftssoziologische Betrachtung moderner Ökonomik kommt am Thema mathematischer Modelle nicht vorbei. Weite Bereiche des wirtschaftswissenschaftlichen Theoretisierens und Forschens prozessieren spätestens seit der Mitte des 20. Jahrhunderts genuin im Medium der Mathematik; das Konstruieren von und das Experimentieren mit Modellen bildet hierbei den eigentlichen Modus Operandi. Zwar lässt sich mitunter eine historische Gleichzeitigkeit in der Herausbildung der Hegemonialstellung neoklassischer Ökonomik und des Aufstiegs von Modellbildung zur quasi-obligatorischen Verfahrensweise feststellen. Auf eine logische Identität von Modellierung und Neoklassik darf hieraus aber nicht geschlossen werden. Denn auch verschiedene heterodoxe Stränge innerhalb der Wirtschaftswissenschaften verwenden (zunehmend) Modelle und Simulationen, so dass es soziologisch geboten ist, zwischen verschiedenen ökonomischen Modellierungskulturen zu unterscheiden. Am Fallbeispiel des Agent Based Modeling sollen im Folgenden Konturen einer solchen nicht- oder postwalrasianischen Modellierungsweise herausgearbeitet werden. Mich interessiert hierbei insbesondere die Frage, welche Bedeutung alternative Verfahren von Modellierung und Simulation für die Fortentwicklung der Disziplin haben (können). Können sie als Mechanismen verstanden werden, die einen größeren Pluralismus in der Wirtschaftswissenschaft zu verankern helfen? Wo liegen hierbei Hemmschwellen und Probleme?


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wissen! Welches Wissen?
Katrin Hirte, Sebastian Thieme, Walter Otto Ötsch:
Wissen! Welches Wissen?
the author
Dr. Hanno Pahl
Hanno Pahl

Jahrgang 1974. Studium der Politikwissenschaften und Soziologie in Bremen, 2003-2006 Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg "Weltbegriffe und globale Strukturmuster..." an der Universität Bielefeld. Promotion im März 2007 mit einer theorievergleichenden Arbeit zu Karl Marx und Niklas Luhmann. Lehrbeauftragter an den Universitäten Bremen und Bielefeld. Seit März 2007 Forschungsassistent an der Universität Zürich, Habilitationsprojekt zur Nachhaltigkeitsberichterstattung multinationaler Unternehmen. Forschungsschwerpunkte: Gesellschaftstheorie, Wirtschaftssoziologie, Wissenschaftssoziologie.

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