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Probleme der Keynes’schen Theorie – saldenmechanisch durchleuchtet
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Probleme der Keynes’schen Theorie – saldenmechanisch durchleuchtet

29 Seiten · 5,28 EUR
(Juli 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Keynes’ Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes (AT) (1936) hat einen Epochenwandel in der Volkswirtschaftslehre ausgelöst. Fast allen nachfolgenden ökonomischen Arbeiten bietet das Buch einen Fokuspunkt, auf den Ökonomen sich positiv oder negativ beziehen. Dabei ist die AT aber durchaus widersprüchlich und an vielen Stellen unklar. Es ist kein Wunder, dass bis heute umstritten ist, was genau Keynes eigentlich gemeint hat. So gibt es ganz unterschiedliche Schulen – von Neo- bis Post-Keynesianismus – die sich auf Keynes beziehen, aber oft sehr konträre Auffassungen vertreten. Der wohl größte Streitpunkt nach der AT ist die Frage des Verhältnisses von Sparen, Investieren und Finanzieren und der Bestimmung des Zinses. Die „klassische“ Lehre war davon ausgegangen, dass der Zins durch die Interaktion von Ersparnis (die sie gleich dem Kreditangebot setzt) und der Investition (die sie der Kreditnachfrage gleichsetzt) bestimmt wird. Diese Theorie wird auch die „Loanable Funds“-Theorie genannt) und wurde in aller Klarheit vor allem von D.H. Robertson (1934) entwickelt. Sie ist heute die Mehrheitsmeinung unter Ökonomen und wird in modernen Einführungsbüchern in die Volkswirtschaftslehre gelehrt.... Dagegen wird Keynes’ Position zumeist mit dem „Sparparadoxon“ identifiziert, nach dem die höhere Sparabsicht einzelner Wirtschafter im Aggregat zu einem Fall des Einkommens führen kann, ohne dass die tatsächliche Ersparnis steigt oder der Zins fällt. Mit Keynes verbinden darüber hinaus viele die Position, dass der Zins nicht durch Ersparnis und Investitionen, sondern durch die Präferenz zur Geldhaltung – die Liquiditätspräferenz – bestimmt wird.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Für eine bessere gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
Harald Hagemann, Jürgen Kromphardt (Hg.):
Für eine bessere gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
the author
Fabian Lindner
Fabian Lindner

geb. 1980, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung (IMK), Referat Makroökonomische Grundlagenforschung

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