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Friday, May 24, 2019
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Produktivitätswachstum in der
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Produktivitätswachstum in der "New Economy" - Übergangsphänomene oder Strukturbruch

65 Seiten · 8,46 EUR
(Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Georg Erber, Harald Hagemann, Markus Schreyer und Stephan Seiter befassen sich in ihrem Beitrag mit der Produktivitätsentwicklung in den USA in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre, die vor allem vor dem Hintergrund der Ende der 1980er Jahre geführten Debatte um das ?Produktivitätsrätsel? verstanden werden muß: Hatten alle Wachstumstheoretiker einen Schub der Produktivitätsentwicklung durch den Einsatz von Mikroelektronik und moderner Informations- und Kommunikationstgechnologien erwartet, so blieb Solows Verdikt unerklärlich, ?dass man Computer überall finde, nur nicht in den Produktivitätsstatistiken?. Handelt es sich nun aber bei dem Produktivitätsschub der späten 1990er Jahre um einen Strukturbruch, der mit einer ?New Economy? in Verbindung gebracht werden kann oder letztlich um ein zyklisches Phänomen, dass nach dem ?Verdoorn-Gesetz? auf die günstigen Wachstumsentwicklung reagierte? Es gibt, so die Autoren, durchaus Anzeichen, dass es sich zumindest teilweise um die Folgen eines ?transformational booms? handelt, in dem kurzfristige zyklische Entwicklungen von langfristigen Impulsen basistechnologischer Entwicklungen überlagert und verstärkt werden. Der Übergang in die Wissens- und Informationsgesellschaft schafft allerdings keine ?New Economics?, sondern begründet allenfalls einen neuen Kondratieff-Zyklus. Makroökonomische Rahmenbedingungen können bei der Diffussion der diesen Kondratieff-Zyklus auszeichnenden Basistechnologien behilflich sein, die Beteiligung der europäischen Volkswirtschaften an diesem Entwicklungsprozess wird entscheidend von sogenannten ?second-mover-advantages?, also den Vorteilen der Nachzügler (gegenüber den USA), bestimmt werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the authors
Dr. Stephan Seiter
Stephan Seiter

Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Hohenheim.

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Prof. Dr. Harald Hagemann
Harald Hagemann

Universität Hohenheim (Stuttgart) am Institut für Volkswirtschaftslehre. Seit 2013 Vorsitzender der Keynes-Gesellschaft.

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Markus Schreyer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hohenheim.

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Dr. Georg Erber
Georg Erber

Wissenschaftlicher Referent im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin

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