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Promotion im Umbruch - Bologna ante Portas
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Promotion im Umbruch - Bologna ante Portas

28 Seiten · 5,51 EUR
(17. März 2009)

 
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Aus der Einleitung:

In Deutschland schlägt die im Zuge des Bologna-Prozesses beschleunigte Reformdebatte um die Doktorandenausbildung nicht zufällig sehr hohe Wellen. Im Vergleich ist der Anteil der Promovierten an den Arbeitskräften in Deutschland zwei bis dreimal so groß wie in den USA, auch im Vergleich zu anderen europäischen Staaten ist die ?Produktion? von Doktoranden sehr hoch (Auriol 2007, S. 8 ff.). Ob und wie dieses System, das im Laufe der Zeit nationale und disziplinäre Besonderheiten herausgebildet hat, reformiert und dabei ? unter Sicherung von Qualitätsstandards ? in einen gemeinsamen europäischen Rahmen integriert werden kann und welche Folgen dies für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses haben kann, ist Gegenstand der folgenden Ausführungen.

Dazu werden zunächst die kontroversen Positionen zur Reform der Doktorandenausbildung, inklusive des Bologna-Prozesses, skizziert. Die Forderungen nach Erhöhung der Doktorandenzahl, die starke Orientierung auf die Bedarfe des Arbeitsmarktes und der wachsende internationale Wettbewerb um Doktoranden legen es nahe, im Weiteren einen Blick in die Geschichte der Promotion zu werfen, denn im 19. Jahrhundert gab es bereits eine wettbewerbsgetriebene, europaweite Expansion der Promotionen. Abschließend wird die gegenwärtige Lage in Deutschland umrissen, in der sich unter dem Dach eines einheitlichen Titels sehr unterschiedliche Promotionskulturen etabliert haben.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Bildungsökonomie in der Wissensgesellschaft
Martin Held, Gisela Kubon-Gilke, Richard Sturn (Hg.):
Bildungsökonomie in der Wissensgesellschaft
the author
Prof. Dr. Stefan Hornbostel
Stefan Hornbostel

geb. 1955, Professor für Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Leiter des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung in Bonn. Arbeitsschwerpunkte: Empirische Wissenschaftsforschung, Evaluation, Elitensoziologie.