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Relational Economics

Ökonomische Theorie der Governance wirtschaftlicher Transaktionen

269 Seiten ·  28,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-7316-1332-9 (August 2018 )

Hardcover, Fadenheftung, Leinen, Schutzumschlag, Lesebändchen

 
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Relational Economics ist eine politische Ökonomie der Governance wirtschaftlicher Transaktionen moderner Gesellschaften. Das Buch analysiert die Mechanismen globaler Wertschöpfungsketten am Gegenstand der kooperativen Produktivität globaler Intra- und Inter-firm-Netzwerke, des dafür erforderlichen intersektoralen Stakeholder-Managements und deren transkultureller Führung. Aus der Diskussion dieser Zusammenhänge entwickelt es die kategoriale Taxonomie einer allgemeinen Theorie der Relation wirtschaftlicher Ereignisse. Deren analytische Grundeinheiten sind die relationale Transaktion und deren Formen der Governance, sowie die polykontextuale Kooperation wirtschaftlicher, politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure und der dabei anfallenden und zu verteilenden Faktoreinkommen und relationalen Renten. Relationale Transaktionen sind, anders als der diskrete Tausch der Standardökonomie, dynamische Attraktoren multipler sozialer Kontexte und Entscheidungslogiken als immanente Faktoren der Wertschöpfung. Sie sind nicht die Ausnahme, sondern das Charakteristikum moderner Ökonomien und ihrer globalen Netze.
Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 20/1 (2019), S. 109-111 ()

"Nach meinem Eindruck legt Wieland mit diesem Werk eine allgemeine ökonomische Theorie wirtschaftlicher Transaktionen vor, die die Forschungen von Wieland in den Bereichen der Governanceethik und -Ökonomik, der Kooperationsökonomie, der Unternehmenstheorie sowie den Arbeiten zum Stakeholdermanagement und der Corporate Responsibility in sehr beeindruckender Weise zusammenbringt und weiterdenkt.

Das Werk umfasst vier Teile, die mit einem Prolog und einem Epilog ummantelt sind. Es spricht sehr für den Autor, dass er in dem Prolog nicht nur die theoretische wie praktische Ausgangssituation skizziert, in der sich die Entwicklung der Relational Economics befindet, sondern auch das Forschungsprogramm der Relational Economics in einer Kurzdarstellung der dann folgenden Teile präsentiert. Genauso gelungen erscheint mir die Gestaltung des Epilogs. Wieland hat sich nämlich dagegen entschieden, die philosophischen Grundlagen der Relational Economics an den Beginn seiner Überlegungen zu stellen. Diese Entscheidung erscheint mir richtig, weil das Werk dadurch mit einem größeren Publikum rechnen darf, da kein Interessierter von erkenntnistheoretischen Überlegungen gewissermaßen abgeschreckt wird. Der Epilog fasst erfrischend die Theoriekonstruktion noch einmal zusammen, um danach den theoretischen Zusammenhang zwischen der Relational Economics und der Prozessphilosophie Alfred N. Whiteheads darzustellen. Die vier Teile des Buches befassen sich zum einen mit Grundlagen und zum anderen mit Konsequenzen für die Verfasstheit und Steuerung von ökonomischen, hier: relationalen Transaktionen. ...

Schlussendlich kann ich diesem Werk ein sehr großes Publikum wünschen, weil Josef Wieland eine brillante Analyse über komplexe Zusammenhänge von Transaktionen in Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt hat. Es wäre zudem wünschenswert, wenn dieses Buch Eingang in die universitäre Ausbildung von Ökonomen finden würde.


the author
Prof. Dr. Josef Wieland
Josef Wieland Josef Wieland is Professor of Institutional Economics – Organizational Governance, Integrity Management & Transcultural Leadership and Director of the Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ) at Zeppelin University, Germany. [weitere Titel]
dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "brillante Analyse" ...
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