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Rinderhaltung ohne Schlachtung: ein Agrar-Care-System

"Agrarkultur im 21. Jahrhundert"

334 Seiten ·  22,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-7316-1465-4 (29. März 2021 )

 
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Immer mehr Menschen wollen nicht länger Teil eines Systems der Lebensmittelproduktion sein, das geradezu zwangsläufig zu Tierleid führt, und stellen sich die Frage, ob der Umgang mit den sogenannten Nutztieren nicht gänzlich anders gestaltet werden könnte. Das Problem ist, dass selbst eine vegetarische Ernährung durch den Konsum der Milchprodukte zum Schlachten der nicht mehr produktiven oder aussortierten Milchkühe sowie der männlichen Nachkommen führt. Rinder zu halten und nicht zu schlachten, eine Achtung der Integrität der Kuh sowie ihres Lebenswillens und eine Nutzung von Kuhprodukten zu verbinden, stellt eine große Herausforderung dar.

Neben einer detailreichen theoretischen und ethischen Darstellung der Rinderhaltung ohne Schlachtung lässt der Autor mehrere Pioniere dieser Form von Rinderhaltung selbst zu Wort kommen und stellt sie in ihrer Praxis und ihren ethischen Ansätzen vor. Zum einen geht es dabei um Herden, deren Kühe gemolken werden und deren Dung verwendet wird, zum anderen um Sanctuaries (Gnadenhöfe, Lebenshöfe), auf denen die Rinder allein um ihrer Selbst willen gehalten werden, ohne Produkte zu erzeugen - und natürlich um Mischformen.

Dabei werden Grundzüge einer neuen Form der Mensch-Rind-Gemeinschaft als Rinderhaltung ohne Schlachtung aufgezeigt, bei der alle Rinder, also auch die männlichen, kranken und sterbenden Tiere bedingungslos und das ganze natürliche Leben lang (als eine Art Familienmitglied) gehalten werden.


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