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Sinnverengung an Finanzmärkten
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Sinnverengung an Finanzmärkten

Zur finanzsoziologischen Produktivität des Erwartungsbegriffs

29 Seiten · 5,20 EUR
(31. Mai 2011)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Langenohl argumentiert, dass sich die gegenwärtigen Social Studies of Finance für Finanzmärkte hauptsächlich in ihrer Sinndimension interessieren, d.h., sie versuchen ? entsprechend der Einbettungsthese ? die gesellschaftliche Konstitution der Märkte durch Identifikation von Sinngebungsprozessen einzuholen. Hierzu bezieht sein Text teilweise eine Gegenposition durch die Explikation der These, wonach Finanzmärkte besser als Reduktionsformen sozialen Sinns aufzufassen sind: Durch Preise findet eine Verengung auf die Folgen der Handlungen Anderer statt, die zugleich aber eine Entgrenzung von Vermutungen hinsichtlich der Erwartungen Anderer generiert. Dieser doppelte Prozess lässt sich als halbierte Sozialität bezeichnen, d.h. als ihrer Fungibilität in Interaktionen entkleidete Erwartungserwartungen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Gesellschaftstheorie der Geldwirtschaft
Hanno Pahl, Lars Meyer (Hg.):
Gesellschaftstheorie der Geldwirtschaft
the author
Prof. Dr. Andreas Langenohl
Andreas Langenohl

Andreas Langenohl arbeitet zu Themen der politischen und Kultursoziologie, der Modernisierungstheorie und der Finanzsoziologie. Sein Buch „Finanzmarkt und Temporalität: Imaginäre Zeit und die kulturelle Repräsentation der Gesellschaft“ (2007) wurde mit dem Karl-Polanyj-Preis der Sektion „Wirtschaftssoziologie“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie für eine herausragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Wirtschaftssoziologie ausgezeichnet. Seit 2010 ist er Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Allgemeiner Gesellschaftsvergleich an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

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