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Tuesday, June 25, 2019
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Solidarische Landwirtschaft
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Solidarische Landwirtschaft

Eine soziale Innovation im Spannungsfeld gesellschaftlicher Veränderungsprozesse

14 Seiten · 2,89 EUR
(August 2016)

 
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Abstract:

Basierend auf einer empirischen Untersuchung beleuchten wir in diesem Beitrag das Phänomen Solidarische Landwirtschaft aus einer innovationssoziologischen Perspektive. Dazu identifizieren wir drei zentrale innovative Elemente – Dekommodifizierung, Solidarität und Prosuming  die kontrastiv zur kapitalistischen Produktionsweise stehen. Solidarische Landwirtschaft wird von einer zunehmenden Anzahl von Personen als (Teil einer) Lösungsstrategie für gesellschaftliche Problemstellungen betrachtet, die teilweise weit über den Bereich der Landwirtschaft hinausreichen. So entstehen diskursive Anschlussmöglichkeiten an kapitalismuskritische Debatten und Bewegungen. Zugleich sieht sich Solidarische Landwirtschaft mit der Drohung einer kapitalistischen Vereinnahmung sowie unterschiedlichen Diffusionsbarrieren konfrontiert.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Innovation – Exnovation
Annika Arnold, Martin David, Gerolf Hanke, Marco Sonnberger (Hg.):
Innovation – Exnovation
the authors
Franziska Vaessen

studiert derzeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Masterstudiengang Soziologie. Ihre Bachelorarbeit hat sie an der Philipps-Universität Marburg zu urbanen Gartenprojekten verfasst. Sie arbeitet als studentische Hilfskraft am Schwerpunkt Kultur und Migration bei Prof.‘in Kira Kosnick, beschäftigt sich darüber hinaus mit sozialen Bewegungen sowie kritischen Gesellschaftstheorien und ist in feministischen Zusammenhängen aktiv.

Sarah Schmitz

Sarah Schmitz absolviert momentan den Masterstudiengang Soziologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Studienschwerpunkte liegen in der kritischen Arbeitssoziologie, der (neo-)marxistischen Theorie und der feministischen Theorie, hier insbesondere in der kritischen Männlichkeitsforschung. Sie hat ihren B.Sc. in Sozialwissenschaften an der Universität Köln mit einer Arbeit über „Subjektivierungsstrategie in studienbegleitenden Praktika“ abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich mit „subjektiver Verarbeitung männlicher Arbeitslosigkeit im Kontext kapitalistischer Vergesellschaftung“. Zudem arbeitet sie mit im Projekt „Wenn Frauen zu Familienernährerinnen werden“, welches durch das Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität gefördert wird.

[weitere Titel]
Lenard Gunkel

studiert Soziologie im Masterstudiengang der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Dabei liegen seine Schwerpunkte in den Bereichen der Arbeitssoziologie, der politischen Ökonomie und der (neo-) marxistischen Theorie sowie der Sozialpsychologie und der Geschlechterforschung. Seine Bachelorarbeit zu Reaktionen der autochtonen Bevölkerung auf Einwanderungswellen nach Deutschland verfasste er an der Philips-Universität Marburg.

Moritz Boddenberg

studiert im Master Studiengang Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören die Innovations- und Genossenschaftsforschung, die Umweltsoziologie sowie die soziologische Theorie- und Methodologie und die Emotionssoziologie. In seiner Bacherlorarbeit befasste er sich mit der Auswirkung der Globalisierung auf das Solidaritätsverständnis in westlichen Gesellschaften. Er ist zudem Projektmitarbeiter im Wissenschaftsladen Bonn im Projektbereich Erneuerbare Energien und Genossenschaften.