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Friday, March 22, 2019
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Steuerung und Demokratie
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Steuerung und Demokratie

Governanceethik und Diskursethik

22 Seiten · 4,83 EUR
(Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Reinhard Pfriem entwickelt einen kulturwissenschaftlichen Bezugsrahmen für eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Unternehmensethik. In der Kritik überzogener kognitivistischer Ansprüche an gesellschaftliche Steuerungsmodi grenzt er sich sowohl von idealistischen Diskurskonzeptionen als auch von einem rationalistischen Ökonomieverständnis ab. In beiden Varianten sieht er eine „überstrapazierte Methodologie“ einhergehen mit einer Unterforderung an gestalterische, praktische Ansprüche. Genau an dieser Nahtstelle setzt seine kulturalistische Konzeption der Theorie der Unternehmung an. Obwohl auch die Governanceethik für ihn gelegentlich „kognitivistische Zungenschläge“ aufweist, sieht er gerade in deren polykontextualen und polylingualen Ausrichtung eine Andockstelle für den Faktor „Kultur“. Dem ist zuzustimmen und vielleicht lässt sich aus meiner Sicht noch ergänzen, dass durch den Anspruch der „Vollständigkeit“ (Kultur ist eine der Möglichkeiten, moralische Ansprüche zu realisieren) und „Notwendigkeit“ (es gibt zwar funktionale Äquivalente für Kultur, aber keine vollständigen Substitutionsmöglichkeiten) der Governanceethik die kulturalistische Perspektive theorieimmanent abgearbeitet wird.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. em. Dr. Reinhard Pfriem
Reinhard Pfriem

war bis 2017 Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Betriebliche Unternehmenspolitik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er hat 1985 die Gründung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin initiiert und war dort fünf Jahre lang geschäftsführender Gesellschafter.

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