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Umweltpolitik mit Mengen und Märkten

Lizenzen als konstituierendes Element einer ökologischen Marktwirtschaft

"Ökologie und Wirtschaftsforschung"  · Band 12

224 Seiten ·  18,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-926570-66-6 (Februar 1994 )

 
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Die Umweltökonomie ist auf dem Weg zur Ausdifferenzierung instrumenteller Möglichkeiten durch die Integration des Ordnungsrechts in Preis- und Mengenlösungen. Sie verspricht sich davon einen größeren Einfluss auf umweltpolitische Entscheidungen. Der Preis dieser kasuistischen Anpassung ist die Verfestigung des herrschenden systemlosen Interventionismus in der Umweltpolitik. Im Gegensatz dazu fordert Maier-Rigaud die Entwicklung einer längst überfälligen Theorie der Umweltpolitik. Den Lizenzen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil mit ihnen die ökologischen Mengenziele unmittelbar implementiert werden. Ein Unterlaufen des Ziels durch privatökonomische und gesamtwirtschaftliche Prozesse wird vermieden. Maier-Rigaud fordert deshalb, das Mengenziel vorzugsweise bei den zentralen Inputgrößen des Wirtschaftsprozesses einzusetzen. Im Zentrum des Buches stehen konkrete Vorschläge für Lizenzen in verschiedenen Bereichen der Umweltpolitik. Insgesamt zeichnet sich die Arbeit durch eine klare theoretische Fundierung konkreter Lösungen aus.

Einleitung - I. Systemloser Interventionismus - II. Bedingungen einer zukunftsfähigen Wirtschaft - III. Umweltpolitik als Mengensteuerung - IV. Kompensationen - V. Kohlendioxid-Politik - VI. Internationale Kohlendioxid-Politik - VII. Landschaftssicherungs-Politik - VIII. Stickstoff-Politik - IX. Verkehrspolitik - X. Abfallwirt-schaftspolitik - Ausblicke.

ZAU - Zeitschrift für angewandte Umweltforschung Heft 4, 7. Jg., 1994, S. 573-574 ()

"... Besonders an den Beispielsbereichen kann sicherlich Kritik geübt werden, etwa weil nur begrenzt auf administrative Probleme der Umsetzung, rechtliche Barrieren oder politische Hindernisse hingewiesen wird. Auch eine Auswertung der US-amerikanischen Erfahrungen des neuen US-Clean Air Act oder der südkalifornischen Umweltpolitik, die beide Lizenzmärkte vorsehen, könnten angemahnt werden. Doch man täte damit dem Buch unrecht. Dort geht es - wie der Verfasser an verschiedenen Stellen betont (z.B. S. 102) - gerade darum, jenseits der Einzelheiten einer Implementierung die grundsätzlichen Vorzüge von Mengenlösungen und Lizenzmärkten ins Bewußtsein zu rücken. Dazu gehört auch, daß Mengenlösungen in 'reiner' Form propagiert werden und von einem mischinstrumentellen Einsatz abgesehen wird. Vor diesem Anspruch stellt das vorliegende Buch für jeden umweltpolitisch und umweltökonomisch Interessierten eine anregende Lektüre dar. Es kann für die weitergehende Diskussion um eine mögliche Fortentwicklung der Umweltpolitik sicherlich neue Denkanstöße liefern. Ihm ist eine zahlreiche Leserschaft zu wünschen.


the author
Dr. Gerhard Maier-Rigaud
in den neunziger Jahren Leiter des Referats Grundsatzfragen der Umweltpolitk im Bundesministerium der Wirtschaft. [weitere Titel]
dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "für jeden umweltpolitisch und umweltökonomisch Interessierten eine anregende Lektüre dar." ...
    ZAU - Zeitschrift für angewandte Umweltforschung Heft 4, 7. Jg., 1994, S. 573-574 mehr...
  • Das Parlament. 13.-20. Januar 1995
  • Pro Zukunft, 1994
  • Ex libris, 1995, S. 21
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. September1994
  • Kyklos, Jahrgang 78, S. 329-330
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