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Montag, 17. Dezember 2018
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"Und was da war, es nahm uns an"

Heimat, Landschaft und Stimmung

11 Seiten · 2,55 EUR
(August 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Die naturethische Diskussion der letzten Jahrzehnte kreiste um die Frage, ob die fühlende, die zwecktätige oder auch die gesamte Natur zusätzlich zu ihrem offenbaren instrumentellen Wert für das menschliche Leben (Anthropozentrismus) auch einen eigenen moralischen Wert oder Status hat. Unterbelichtet blieben dabei die vielfältigen Weisen, in denen die Natur zu einem guten menschlichen Leben beiträgt. Den eudaimonistischen Eigenwert der Natur gilt es aber zu erkunden, wenn Naturschutz nicht nur philosophisch umfassend begründet werden will, sondern die Menschen draußen in der Welt auch dazu motiviert werden sollen, dem Niedergang der Natur endlich beherzter und entschlossener entgegenzutreten. Der eudaimonistische Eigenwert der Natur besteht unter anderem darin, dass sie uns in ausgezeichneter Form zu ästhetischer Betrachtung einlädt, dass sie uns Heimat sein kann und dass wir in der Natur die Einwilligung in das Werden und Vergehen, die angemessene Haltung auch zu unserem eigenen Leben und Sterbenmüssen einüben können. Die "Landkarte" im Anhang stellt die wesentlichen Positionen und Argumente der Naturethik dar.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wo steht die Umweltethik?
Markus Vogt, Jochen Ostheimer, Frank Uekötter (Hg.):
Wo steht die Umweltethik?
Die Autorin
Prof. Dr. Angelika Krebs
Angelika Krebs

geb. 1961, seit 2001 Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Basel. Studium der Philosophie, Deutschen Literatur und Musikwissenschaft in Freiburg, Oxford, Konstanz und Berkeley. 1990-2001 wiss. Mitarbeiterin an der Universität Konstanz und Frankfurt am Main. 1999-2005 Vorstandsmitglied der Deutschen (Allgemeinen) Gesellschaft für Philosophie, 2002-2006 Vorstandsmitglied der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft. 2005-2006 Rockefeller Visiting Fellow am Center for Human Values in Princeton, USA, 2010 Faculty Visitor am Institut für Philosophie der Universität Oxford.