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Vollgeld: Eine kritische Betrachtung aus (Monetär-) Keynesianischer Perspektive
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Vollgeld: Eine kritische Betrachtung aus (Monetär-) Keynesianischer Perspektive

28 Seiten · 4,89 EUR
(12. Juli 2018)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Das Vollgeld-Konzept hat nach der Finanzkrise 2008ff. und der vorangehenden Finanzblase nicht wenige Anhänger gefunden, die meinen, auf diese Weise derartige Ereignisse verhindern zu können. Wenzlaff/Löscher betrachten das Konzept aus monetär-keynesianischer Sicht, derzufolge (siehe Abschnitte 1 und 2) moderne Geldwirtschaften einer Stagnationstendenz vor allem aufgrund hoher Liquiditätspräferenz unterliegen. In Abschnitt 3 werden dann die Eckpfeiler des Vollgeld-Systems vorgestellt, in dem den Geschäftsbanken die Möglichkeit fast völlig genommen wird, Kreditschöpfung und Geldschöpfung zu betreiben. Unter anderem sollen damit als ungerechtfertigt betrachtete Privilegien der Geschäftsbanken beseitigt werden. Die Autoren kritisieren insbesondere, dass die Probleme von Inflation und Deflation gemäß monetaristischer Denkart als rein monetäres Phänomen behandelt und damit völlig unterschätzt werden. Dies gelte auch für die Schwierigkeit, Finanzmarktspekulationen und Vermögenspreisinflationen einzugrenzen. Schließlich werden die Probleme, die aus zu geringer gesamtwirtschaftlicher Nachfrage resultieren, kaum betrachtet. Dieser Kritikpunkt wird im Fazit der Autoren nochmals hervorgehoben.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Keynes, Geld und Finanzen
Harald Hagemann, Jürgen Kromphardt, Markus Marterbauer (Hg.):
Keynes, Geld und Finanzen
the authors
Dr. Ferdinand Wenzlaff
Ferdinand Wenzlaff

ist Referatsleiter für Strategisches Controlling an der Universität Hamburg. Er promovierte an der Leuphana Universität Lüneburg und ist Mitglied der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Nachhaltiges Geld.

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Anne Löscher
Anne Löscher

promoviert zu makroökonomischen Auswirkungen der globalen Finanzkrise mit Fokus auf afrikanische Länder an der Universität Siegen und der University of Leeds. Sie ist Mitglied der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Nachhaltiges Geld.

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