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Tuesday, June 25, 2019
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Währungskonkurrenz und Protektion

Peripherisierung und ihre Überwindung aus geldwirtschaftlicher Sicht

"Studien zur Monetären Ökonomie"  · Band 12

231 Seiten ·  24,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-926570-61-1 (Februar 1993 )

 
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Nicht allseitige Vorteile und Angleichung der Entwicklungsniveaus, sondern Etablierung und Verstetigung von Entwicklungsdifferentialen kennzeichnen den Weltmarkt. Für das empirisch beobachtbare Entwicklungsgefälle sind weder eine falsche Wirtschaftspolitik noch Marktunvollkommenheiten oder das Erbe des Kolonialismus primäre Ursache. Die Währungskonkurrenz erzwingt eine hierarchische Struktur der Weltwirtschaft. Unterentwicklung ist Ergebnis der Marktlogik und nicht Resultat von Marktversagen, so die zentrale These, die im ersten Teil der Arbeit monetär-keynesianisch fundiert wird.

Da die generelle Angleichung der Entwicklungsniveaus den Funktionsbedingungen des Weltmarktes widerspricht, wird die Abkehr vom Freihandelspostulat zu einem konstitutiven Element einer angemessenen Entwicklungsstrategie. Entwicklungserfolg verlangt eine nationale merkantilistische Strategie. National deshalb, weil immer nur einzelne Länder ihre Position innerhalb einer gegebenen Hierarchie verbessern können. Merkantilistisch deshalb, weil jeder Entwicklungserfolg eines Landes die Position anderer Länder verschlechtert. Die Präsentation und geldwirtschaftliche Fundierung einer den Funktionsbedingungen des Weltmarktes angemessenen Entwicklungsstrategie erfolgt im zweiten und dritten Teil der Abhandlung.

I. Die Grundlegung: Ökonomische Fundierung einer nationalen Volkswirtschaft - Geld als ökonomisches Kriterium zur Abgrenzung von Nationalökonomien - Zur ökonomischen Fundierung der Konkurrenz zwischen Währungsräumen II. Währungskonkurrenz und Peripherisierung: Das markttheoretische Fundament der Peripherisierung - Der Prozeß der Peripherisierung - Zur Kritik der heterodoxen Peripherisierungstheorien III. Entperipherisierung unter den Bedingungen der Währungskonkurrenz: Zur Notwendigkeit einer monetären Entwicklungsstrategie - Die Währungsreform als Basis der monetären Strategie der Entperipherisierung - Die Exporte als strategische Variable der Entperipherisierung - Die entwicklungsstrategische Funktion der selektiven Protektion.


dem Verlag bekannte Rezensionen
  • Utopie kreativ, August 1995, S. 84-86
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