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Tuesday, June 25, 2019
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Wissen ist keine Ware – Bildung hat keinen Wert
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Wissen ist keine Ware – Bildung hat keinen Wert

26 Seiten · 4,50 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Erich Ribolits wählte mit seinem Blick auf die Problematik Wissen und Gesellschaft einen eher "funktionalistisch"-gesellschaftskritischen Fokus zu dem, was man als Tendenz hin zu einer "Wissensgesellschaft" bezeichnet. Ausgehend von der Unterscheidung in 'formelles' und 'informelles' Wissen diagnostiziert er für die Industriegesellschaft vorgängig die gezielte Verwertung des so genannten formellen Wissens, hier verstanden als Kenntnisse und Fähigkeiten, die vorsätzlich und methodisch angeeignet werden und als Mittel zu Zwecken wie Arbeitsproduktivität, Einkommen, Prestige, Zugangsberechtigung usw. dienen. Informelles Wissen hingegen stelle die soziale Basis für die sinnliche, psychische und intellektuelle Entfaltung einer Person dar, ohne das es nicht möglich ist, Fakten zu interpretieren, Entscheidungen zu treffen usw. In der jetzigen Phase der so genannten Wissensgesellschaft ginge es nicht mehr nur um die "Zurichtung zur Verwertung", sondern um die "Zurichtung zur Selbstverwertung", was sich auch entsprechend im Bildungssystem niederschlägt (Modulation, selbstorganisiertes Lernen usw.) und ebenso Massenloyalität gegenüber dem ökonomisch-politischen System erzeuge. Spielraum für kritische Distanz, Autonomie und Mündigkeit wird vom Autor dabei nicht gesehen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wissen! Welches Wissen?
Katrin Hirte, Sebastian Thieme, Walter Otto Ötsch:
Wissen! Welches Wissen?
the author
Prof. Dr. Erich Ribolitis
Erich Ribolitis

Geb.1947 in Wien, Erstausbildung abgeschlossen an einer HTL (Ing. für Elektrotechnik), mehrjährige Tätigkeit als Techniker bei verschiedenen Firmen in Österreich und in Südafrika. 1975/76 Besuch der Berufspädagogischen Akademie in Wien, Lehramtsprüfung und langjährige Tätigkeit als Berufsschullehrer. Ab 1978 berufsbegleitendes Studium der Pädagogik und Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Klagenfurt, 1984 Promotion und 1996 Habilitation an der Universität Wien. Ab 1985 Lehrbeauftragter an berufspädagogischen Akademien, ab 1988 Professor an der Agrarpädagogischen Akademie Wien. Seit 1986 kontinuierliche Tätigkeit als Lehrbeauftragter und mehrmals auch als Gastprofessor an verschiedenen österreichischen Universitäten. 2000: Aufgrund besonderer wissenschaftlicher Verdienste, Verleihung des Titels "Univ.-Prof." durch den Herrn Bundespräsidenten. Ab 2005 dem Institut für Bildungswissenschaften der Universität Wien zugeordnet, dort tätig in Forschung und Lehre sowie als Leiter der Forschungseinheit "Aus und Weiterbildung". März 2008: Pensionierung, weiterhin umfangreiche Lehrtätigkeit als Privatdozent an den Universitäten Wien, Graz und Klagenfurt.