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Wodurch bestimmt sich die optimale Aufgabenteilung zwischen öffentlichen und privaten Institutionen im Bildungsbereich?
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Wodurch bestimmt sich die optimale Aufgabenteilung zwischen öffentlichen und privaten Institutionen im Bildungsbereich?

Eine ökonomische Perspektive

23 Seiten · 4,79 EUR
(17. März 2009)

 
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Aus der Einleitung:

Überall in der Welt spielt der Staat eine dominante Rolle im Bildungsbereich. Der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben an den Gesamtausgaben für Bildung liegt in Deutschland über 80%, im OECD-Schnitt sogar noch höher. Selbst in den USA, dem Sinnbild deregulierter und marktorientierter Gesellschaften, zeichnet die öffentliche Hand für mehr als zwei Drittel der Bildungsausgaben verantwortlich. Aus ökonomischer Sicht erscheint diese Dominanz zunächst überraschend. In vielen Lebensbereichen zeigen Märkte ihre Stärken bei der Bereitstellung von Gütern in gewünschter Qualität und Menge. Aus der Perspektive des Ökonomen kann man daher etwas überspitzt die Frage stellen, warum dies im Bildungsbereich anders sein sollte: Kann man den Bildungsbereich nicht einfach privaten Marktkräften überlassen? Gibt es überhaupt einen optimalen Mix aus öffentlichem und privatem Engagement im Bildungsbereich? Wodurch bestimmt er sich?

Dieser Aufsatz versucht, einige fundierte Antworten auf diese Fragen aus der ökonomischen Perspektive zu geben und darauf aufbauend Stellung zu einigen aktuellen bildungspolitischen Themen zu beziehen. Dabei bietet es sich an, zwei Themenfelder voneinander zu trennen. Zum einen ist zu klären, ob überhaupt ein staatlicher Bildungsauftrag existiert, und in welchen Bereichen er sich vor allem manifestiert. Zum anderen ist zu überprüfen, in welcher Weise dieser Auftrag umgesetzt werden sollte. Hier geht es insbesondere um die Frage der Trennung zwischen öffentlichem Angebot und öffentlicher Finanzierung von Bildungsleistungen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Bildungsökonomie in der Wissensgesellschaft
Martin Held, Gisela Kubon-Gilke, Richard Sturn (Hg.):
Bildungsökonomie in der Wissensgesellschaft
the author
Prof. Dr. Alexander Kemnitz
Alexander Kemnitz

geb. 1968, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Dresden. Arbeitsschwerpunkte: Bildung und Bevölkerung, Ökonomie des Wohlfahrtsstaates, Globalisierung.