sprache deutsch
sprache english
» Zum Merkzettel
0 Artikel
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


 Startseite » Umwelt  » Nachhaltigkeit & Generationengerechtigkeit 
Zur Infrastruktur der Informationsgesellschaft
Downloadgröße:
ca. 124 kb

Zur Infrastruktur der Informationsgesellschaft

Wege zur ökonomisch-effizienten, sozialgerechten und ökologisch verträglichen Entwicklung der Informations- und Kommunikationsgesellschaft

10 Seiten · 2,46 EUR
(August 2006)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Die Welt ist voll von Begriffen, die vor wenigen Jahren noch niemand kannte. Informationstechnik und Internet gehören nunmehr zum Wortschatz ebenso dazu wie Globalisierung und Wissensgesellschaft. Befinden wir uns tatsächlich in einem Paradigmenwechsel, haben wir ihn möglicherweise bereits vollzogen oder sitzen wir gerade sogenannten Megahypes auf? Müssen wir z.B. ständig erreichbar sein? Zählen nur noch Inhalte? Wie sehen diese multimedialen Inhalte wirklich aus? Sind sie nicht in Wirklichkeit die kollektive Buchhaltung der laufenden Chronik des alltäglichen Schwachsinns? Verwechseln nicht viel zu viele Information und Wissen miteinander? Wahr ist, dass Informationen durch das Internet mit bisher noch nie erreichter Geschwindigkeit zu einem allgemein zugänglichen Massengut geworden sind. Das Telefon hatte nach 55 Jahren 50 Mio. Nutzer, das Radio nach 38 Jahren, das Fernsehen nach 13. Das Internet überschreitet die 50 Mio.-Grenze schon nach drei Jahren. Der Datenverkehr über Internet und E-Mail verdoppelt sich heute alle 100 bis 200 Tage. Die Zahl der Internetnutzer hat sich von rund 14 Mio. Ende 1998 auf über 30 Mio. Ende 2001 mehr als verdoppelt.

Technische Grenzen scheint die IuK-Industrie nicht zu kennen. Die Rechenkapazität verdoppelt sich immer noch alle 18 Monate, die Kapazität von Speicherchips wächst im gleichen Zeitraum um das vierfache und die Kapazität von Magnetspeichern wächst jedes Jahr um ca. 60 %. Doch alle diese Zahlen sind noch kein Indiz dafür, dass sich die viel zitierte Informationsgesellschaft auf dem Weg zur Wissensgesellschaft befindet. Informationen sind noch kein Wissen. Es bleibt dem Menschen vorbehalten, aus Information Wissen zu machen, indem er diese bewertet und beurteilt. Wissen ist nach qualitativen Bewertungskriterien beurteilte Information.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Dr. Michael Angrick
Michael Angrick

ist promo­vierter Diplom-Chemiker. Er ist seit 1986 Mitarbeiter am Umwelt­bundesamt und leitet dort seit August 2015 die Deutsche Emis­sionshandelsstelle.

[weitere Titel]