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Zur ontologischen Unterbestimmtheit von chemischen Stoffen
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Zur ontologischen Unterbestimmtheit von chemischen Stoffen

13 Seiten · 2,95 EUR
(30. Oktober 2019)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeberin:

Der Chemiker und Philosoph Klaus Ruthenberg fragt auf der Ebene der Chemiephilosophie, inwieweit ForscherInnen ein Wissen um diese langfristigen Folgen von Natureingriffen überhaupt zugänglich sei: Am Beispiel der sogenannten „Unterbestimmtheit“ chemischer Stoffe wird aufgezeigt, dass das menschliche Wissen über die sich stetig wandelnde Natur zwangsläufig lückenhaft bleibt. Die Folgen jedes menschlichen Eingriffs in die Natur sind demgemäß immer nur begrenzt prognostizierbar und angesichts dieser grundsätzlichen Begrenztheit wissenschaftlichen Wissens langfristig gesehen – auch bei bestem Willen – wiederum nur schwer zu beheben. Damit wird nicht etwa dem Willen zu innovativen Ansätzen im Sinne des Anthropozäns abgeschworen. Hingegen wird mit wissenschaftlicher Gründlichkeit darauf verwiesen, dass viele der aktuellen Problemlagen, die u.a. durch die emphatische Anwendung der rapide anwachsenden naturwissenschaftlichen Erkenntnisse verursacht wurden, zum Zeitpunkt ihrer Anwendung noch nicht vorhersehbar waren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Klaus Ruthenberg
Klaus Ruthenberg

lehrt seit dem Wintersemester 1989 in Coburg an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Er studierte Chemie und Philosophie in Berlin und Göttingen mit Abschlüssen in beiden Fächern. Seine Lehre umfasst die Grundlagen der Naturwissenschaften (Allgemeine, analytische, organische, physikalische Chemie, Werkstoffkunde) und Wissenschaftsphilosophie sowie Bio- und Medizinethik.