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Zur politischen Akzeptanz einer lebenszeitlich orientierten Einkommensteuer
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Zur politischen Akzeptanz einer lebenszeitlich orientierten Einkommensteuer

27 Seiten · 6,56 EUR
(Januar 2008)

 
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Aus der Einleitung:

Ich freue mich, für meinen Kollegen und lieben Freund Cay Uwe Folkers einen Beitrag zu seiner Festschrift leisten zu dürfen. Um einen Bezug zu einem wichtigen Bereich seiner finanzwissenschaftlichen Forschungen zu finden, möchte ich im Folgenden eine Frage zur politischen Akzeptanz wissenschaftlich entwickelter Steuerreformmodelle behandeln. Mit dem gewählten Thema kann ich zugleich über einige polit-ökonomische Erfahrungen aus meinen steuerpolitischen Beratungen in vielen Ländern berichten. So war ich oft gezwungen, neue Wege einzuschlagen, um die Akzeptanz der jeweiligen Politiker zu erreichen. Die Regierungen der Republik Kroatien von 1992 bis 2000 und die politische Führung des Distrikts Brcko von Bosnien-Herzegowina in den Jahren 2002 und 2003 konnten dafür gewonnen werden, ein an der Einmalbelastung des Lebenseinkommens ihrer Bürger orientiertes Einkommensteuerrecht einzuführen. In anderen Fällen – so auch in Deutschland – gab und gibt es zahlreiche Gründe, warum eine Systemfundierung des Einkommensteuerrechts keine politische Akzeptanz findet, wobei dies auch für den von mir und anderen Steuerwissenschaftlern propagierten Vorschlag eines lebenszeitlich orientierten Leitbildes der Einkommensbesteuerung gilt. Woran dies hauptsächlich liegt und wie man eventuell den politischen Widerstand gegen eine grundlegende Steuerreform überwinden kann, ist Thema meines Beitrags.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ordnungspolitik für den öffentlichen Sektor
Bernhard Neumärker, Claus Schnabel (Hg.):
Ordnungspolitik für den öffentlichen Sektor
the author
Prof. Dr. Manfred Rose
Manfred Rose

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg