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Friday, May 24, 2019
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Zur politischen Ökonomie der Gentrifizierung
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Zur politischen Ökonomie der Gentrifizierung

Warum kommt es zu Verdrängungsprozessen und wie lassen sich diese verhindern?

25 Seiten · 4,11 EUR
(Juli 2018)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Den zeitlichen Sprung in die Gegenwart sozialer Ungleichheit in Städten vollzieht Sebastian Schipper mit seinem polit-ökonomischen Beitrag zur Gentrifizierungsforschung. Gentrifizierung, die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte aus Wohnquartieren oder Stadtvierteln, wird für Schipper nach einer Anfangsphase nicht zuerst durch Trends unter den einkommensstarken (potenziellen) MieterInnen vorangetrieben, sondern vor allem durch die Erwartungen der Eigentümer bzw. potenzieller Investoren, durch Aufwertung und teurere Neuvermietung höhere Renditen erzielen zu können (rent gap- bzw. Ertragslückentheorie). Aus dieser Perspektive entwickelt er auch Vorschläge, wie die Politik diese Aussichten der Investoren auf Ertragssteigerungen schmälern, die nicht-profitorientierte Wohnungswirtschaft stärken und einkommensschwächere Haushalte trotz eines Aufwertungstrends in ihrem Viertel vor Verdrängung schützen kann.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Stadtluft macht reich/arm
Bernhard Emunds, Claudia Czingon, Michael Wolff (Hg.):
Stadtluft macht reich/arm
the author
Prof. Dr. Sebastian Schipper
Sebastian Schipper

ist seit Oktober 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität Frankfurt tätig. Zuvor studierte er Geographie, Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster (2003-2008), promovierte 2012 am Institut für Humangeographie zum Thema "Genealogie und Gegenwart der ‚unternehmerischen Stadt‘. Neoliberales Regieren in Frankfurt am Main, 1960-2010". Zwischen April 2017 und März 2018 hat Sebastian Schipper die Gastprofessur "Sozialgeographie und Stadtforschung" am Institut für Geographische Wissenschaften der Freien Universität Berlin vertreten.