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Sunday, September 15, 2019
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Zwischen Wissenschaft und Staatsdienst
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Zwischen Wissenschaft und Staatsdienst

Die Ökonomin und Statistikerin Charlotte Lorenz (1895-1979)

53 Seiten · 8,48 EUR
(März 2019)

 
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Charlotte Lorenz (1895-1979), die 1919 bei Heinrich Herkner promovierte, beschäftigte sich in ihrer Dissertation mit einem frauenspezifischen und gleichzeitig mit einem Thema, das die Anliegen der Historisch-Ethischen Nationalökonomie widerspiegelt. Die Doktorarbeit trug den Titel Die Frauenfrage im Osmanischen Reich mit besonderer Berücksichtigung der arbeitenden Klasse (1918). Der Hauptteil des wissenschaftlichen Werkes von Charlotte Lorenz ist allerdings der allgemeinen Wirtschafts- und Sozialstatistik gewidmet mit gelegentlichen Schwerpunkten auf der Situation der Frauen.

Charlotte Lorenz trat bereits im Mai 1933 der NSDAP bei, was ihre Karriere in der Zeit des Nationalsozialismus sicher beförderte. Sophia Schulze Schleithoff arbeitet in ihrem Beitrag heraus, dass sich die Publikationen von Lorenz nach 1933 deutlich hin zu Themen verschoben, die politisch opportun waren, nämlich die „statistische Kriegsbereitschaft“. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und mit dem Wechsel nach Göttingen wandte sich Charlotte Lorenz der Bevölkerungsstatistik zu. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Statistik im Nationalsozialismus – und mit ihrer eigenen – nimmt sie jedoch zu keinem Zeitpunkt vor.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Frühe deutsche Nationalökonominnen
Elisabeth Allgoewer (Hg.):
Frühe deutsche Nationalökonominnen
the author
Sophia Schulze Schleithoff

B.Sc. in Volkswirtschaftslehre, Studium der Philosophie und der Informatik, studiert seit dem Wintersemester 2017/18 im Masterstudiengang Politics, Economics and Philosophy an der Universität Hamburg.